03.02.2018, 08:23 Uhr

Endlich! Packendes Duell in Weiden – der EVR kann auch gewinnen!

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Im Kampf um den siebten Tabellenplatz mussten die Eisbären Regensburg am Freitag bei ihrem direkten Konkurrenten, den Blue Devils aus Weiden antreten. Vor der Partie hatten die Eisbären noch zwei Punkte Vorsprung auf die Weidener und die wollten sich mit einem Sieg natürlich vor die Regensburger setzen.

REGENSBURG/WEIDEN Verteidiger Tomas Gulda fehlte den Gästen aufgrund einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Dienstag, dafür feierte sein neu verpflichteter Cousin Petr Gulda seinen Einstand im Eisbärentrikot. Der Verteidiger wurde für den Rest der Saison vom Nord-Oberligisten Timmendorfer Strand in die Oberpfalz gelotst und soll der angeschlagenen Defensive mehr Stabilität verleihen. Auch Steven Maier wurde im Laufe der Woche verpflichtet. Bereits in der Vorbereitung stand der Stürmer im Kader der Eisbären, erhielt allerdings keinen festen Vertrag. Er wechselte daraufhin zum EC Pfaffenhofen in die Bayernliga und wurde kurz vor Ende der Transferfrist für den Saisonendspurt zurückgeholt. Maier stand heute aber noch nicht im Aufgebot und auch auf Jason Pinizzotto verzichtete Trainer Igor Pavlov aus nicht näher genannten Gründen.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren und Eisbären-Goalie Peter Holmgren musste sein ganzes Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Leopold Tausch machte es auf der Gegenseite besser und brachte die Regensburger in Führung (8.). Die Freude darüber währte aber nicht lange. Ausgerechnet Ex-EVR-Stürmer Vitali Stähle markierte im ersten Powerplay der Weidener den Ausgleich, als er einen Abpraller verwerten konnte (12.). Das Spiel nahm nun an Fahrt auf und beide Teams hatten Chancen im Sekundentakt. Pech hatte Arnoldas Bosas in der 15. Minute, als er nur den Pfosten traf. Sekunden später war es dann aber so weit. Nikola Gajovsky unterstrich seine ganze Klasse und brachte die Eisbären erneut in Front (16.). Die Eisbären nahmen jetzt so richtig Fahrt auf und auch Gästegoalie Johannes Wiedemann hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Zuerst musste er einen Schlenzer von Peter Flache passieren lassen (18.) und dann war kurz vor der Drittelpause erneut Arnoldas Bosas für die Regensburger erfolgreich (20.).

Im zweiten Drittel setzten die Weidener alles auf eine Karte und forcierten das Tempo. Für Johannes Wiedemann stand inzwischen Joe Lala zwischen den Pfosten. Die Gastgeber agierten jetzt forscher und schienen ihre Anfangsnervosität abgelegt zu haben. Tom Pauker verkürzte auf 2:4 (29.) und im Schlussabschnitt sollte die Eisbären ein heißer Tanz erwarten.

Als Martin Heinisch in der 45. Minute sogar der Anschlusstreffer gelang, gerieten die Eisbären endgültig unter Zugzwang. Verteidiger Sebastian Wolsch lieferte die richtige Antwort und erhöhte mit einem sehenswerten Solo wieder auf 5:3 (46.). Doch wiederum führte der Gegenangriff der Gäste gleich zum nächsten Erfolg. Erneut war Heinisch der Torschütze (46.). Würden die Eisbären diesen hauchdünnen Vorsprung über die Zeit retten und damit die Blue Devils auf Distanz halten? Sie sollten, denn Franz Mangold gelang in der 52. Minute das 6:4 für den EVR. Zwar warfen die Hausherren in diesem packenden Duell noch einmal alles nach vorne, doch Peter Holmgren ließ sich am heutigen Abend nicht mehr überwinden. Am Ende sicherten sich die Regensburger immens wichtige drei Punkte und können am Sonntag in der Donau Arena gegen den ERC Sonthofen nachlegen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.


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