10.04.2019, 10:13 Uhr

Karate-EM Rottalerin holt Bronze mit dem deutschen Team

Das Deutsche Team mit Viktoria Eckert (3. v. re.), Emily Bevier (Mannheim, 2. v. re.), Katinka Ball (Magdeburg, re.) und Sabina Tusan (Hannover, nicht im Bild) holte Bronze.. (Foto: Roland Hager)Das Deutsche Team mit Viktoria Eckert (3. v. re.), Emily Bevier (Mannheim, 2. v. re.), Katinka Ball (Magdeburg, re.) und Sabina Tusan (Hannover, nicht im Bild) holte Bronze.. (Foto: Roland Hager)

Mit schönen Erfolgen kehrte Viktoria Eckert von der Europameisterschaft der JKA (Japan Karate Association) der Junioren und Senioren in Stavanger (Norwegen) zurück. Die 18-jährige Kaderathletin der DJK-Sportfreunde Reichenberg kämpfte dabei im Team des Deutschen JKA-Karate Bundes (DJKB) in der Gruppe der Juniorinnen von 18 bis 20 Jahren in den Disziplinen Kata (Schattenkampf) Einzel und Team sowie Kumite (Freikampf) Einzel und Team um die begehrten Medaillen.

PFARRKICHEN Die Pfarrkirchnerin, die aus beruflichen Gründen derzeit auch in München beim SV 1880 trainiert, schaffte Anfang des Jahres die den Sprung vom Bundesjugendkader in den Erwachsenen-Kader und wurde von Nationaltrainer Thomas Schulze für die europäischen Titelkämpfe nominiert. Nach der Weltmeisterschaft 2017 und den Jugend-Europameisterschaften 2016 und 2018, wo Viktoria insgesamt dreimal Team-Gold und zweimal Silber im Einzel erkämpfte, sind dies die vierten internationalen Titelkämpfe für die junge Sportlerin.

In Kata Einzel musste sich Viktoria in Runde 1 gegen die Italienerin Giulia Curatolo geschlagen geben. Besser lief es in Kumite Einzel. In der ersten Runde setzte sich Viktoria gegen die Engländerin Abigail Good durch und traf in Runde zwei auf die Tschechin Kristina Bosakova, wo sie sich ebenfalls durchsetzen konnte. Im Poolfinale vorlor die deutsche Nationalkämpferin ganz knapp gegen Marte Skodvin Mjatvedt aus Norwegen und verpasste somit den Einzug ins Halbfinale. Trotzdem kann sich eine Platzierung unter den besten acht bei der ersten Junioren-Europameisterschaft durchaus sehen lassen.

Zusammen mit Katinka Ball (Magdeburg) und Sabina Tusan (Hannover) startete Viktoria Eckert auch in Kata Team (Synchronwettbewerb). Das Trio, das in dieser Formation zum ersten Mal antrat, schaffte mit einer starken Leistung den Einzug ins Finale. Dort präsentierten sie die Kata „Nijushiho“ und landeten am Ende auf den undankbaren 4. Platz hinter Norwegen, Schweden und Russland.

Im Kumite-Team-Wettbewerb wurde das Trio von Emily Bevier aus Mannheim verstärkt und schaffte den Einzug ins Halbfinale. Dort traf man auf das starke norwegische Team. Obwohl Viktoria Eckert 2:0 siegte, unterlag das deutsche Team gegen die Gastgeber. Dies bedeutete die Bronzemedaille hinter Norwegen, die im Finale auch Russland bezwangen.

In der Endabrechnung erkämpfte das 22 Sportler starke DJKB-Team einmal Gold, einmal Silber, fünfmal Bronze und einmal Platz 4.


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