09.08.2018, 11:37 Uhr

Football Wildcats schicken vor dem Derby ihren Quarterback heim

Die Wildcats fordern am 11. August die Cowboys heraus (Foto: Pressefoto Walter Geiring)Die Wildcats fordern am 11. August die Cowboys heraus (Foto: Pressefoto Walter Geiring)

Am 11. August empfangen die Kirchdorf Wildcats die Munich Cowboys. US-Mann Cameron Birse ist dabei nicht mehr an Bord.

KIRCHDORF AM INN „Es wird kein schönes Spiel werden am Samstag gegen die Munich Cowboys“, ist sich Headcoach Christoph Riener sicher. Zu viele Emotionen werden da mitspielen. Die Fans werden für die nötige Stimmung sorgen gegen den Traditionsclub aus der Landeshauptstadt und die Niederbayernfahne“ hochhalten.

Sportlich gibt es natürlich einige Umstellungen. „Wir haben diese Woche Quarterback Cameron Birse nach Hause geschickt und werden die restliche Saison mit Thomas Schmidtke spielen“, so der Coach, der sich immer noch darüber ärgert, welche Leistungen der Amerikaner auf und neben dem Spielfeld abgeliefert hat. Die Mannschaft wollte das auch so und ist sich der Situation bewusst, dass es nicht leicht werden wird.

Dafür ist die Stimmung im Team wieder besser und das soll auch den Ausschlag für Samstag geben. Die Defense der Wildcats, die in München mit Shannon Smith groß aufgespielt hat, wird es wohl wieder richten müssen. Natürlich sind Spieler und Trainer nicht glücklich darüber, dass in der Offense der Ball zu wenig bewegt wird. Gegen die Cowboys wird aber ein spezieller Gameplan ausgearbeitet, der den Erfolg bringen soll.

Ein Start von Runningback Alexander Braunsperger ist zwar noch fraglich, dafür dürfen die Nachrücker aus der U19 zum ersten Mal zuhause im Bundesligateam auflaufen und Lorenz Sendlinger hat bereits sein Können in Ingolstadt unter Beweis gestellt.

Ein großes Rahmenprogramm erwartet die Fans in der In(n) Energie Arena. Ab 13 Uhr gibt es die Tail Gate Party vor dem Stadion mit den gegnerischen Fans. Zur Pre Game Party spielt die etwas andere Blaskapelle Heavy Böhm, bevor es dann um 16 Uhr zum Kick Off kommt. Mit einem Sieg gegen München wären die Wildcats sicher durch in der GFL.

„Ansonsten müssen wir in den letzten vier Spielen auf Stattgart schauen, die noch drei Siege benötigen“, so Präsident Hans-Peter Klein, der sich ebenfalls schon auf das Spiel freut. „Wildcats gegen Cowboys daheim in der GFL. Das ist schon ein Traum und wir hoffen auf eine tolle Kulisse zu diesem etwas anderem Spiel“.


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