23.03.2018, 11:34 Uhr

Medaillenregen Reichenberger Karatekas untermauerten ihre Vormachtstellung in Bayern

Das erfolgreiche Team der DJK-SF Reichenberg. (Foto: DJK-SF Reichenberg)Das erfolgreiche Team der DJK-SF Reichenberg. (Foto: DJK-SF Reichenberg)

Große Erfolge konnte das Team der DJK-Sportfreunde Reichenberg bei den Bayerischen Meisterschaften des Deutschen JKA-Karate-Bundes (DJKB) in Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) feiern. Das 27 Sportler starke Team kehrte mit 8 mal Gold, 7 mal Silber, 6 mal Bronze und 5 mal Platz 4 von den Titelkämpfen in der Mangfallhalle zurück und konnte den 1. Platz in der Vereinswertung vom letzten Jahr erfolgreich verteidigen.

PFARRKIRCHEN Auf drei Kampfflächen kämpften die Sportler, die aus ganz Bayern und Teilen Baden-Württembergs und Hessens angereist waren, um die Bayerischen Meistertitel in Kata Einzel (Schattenkampf), Kihon-Ippon-, Jiyu-Ippon- und Jiyu-Kumite (Einschritt-Kampf, halbfreier und freier Kampf) sowie Kata Team (Synchronwettbewerb) in den verschiedenen Altersgruppen.

Mit Gold in allen drei Disziplinen war Schokrollah Ahmad der erfolgreichste Teilnehmer des Turniers. In Kata Einzel der Schüler 1 von 10 bis 11 Jahren siegte der Pfarrkirchner souverän. Auch im Kihon-Ippon-Kumite war der Violettgurtträger, der kürzlich in den Landeskader berufen wurde, nicht zu stoppen und erkämpfte sich Titel Nr. 2. Im Kata-Team-Wettbewerb der Schüler 2 (12 – 14 Jahre) startete Schokrollah mit Stephanie Wieland und Justin Feicht. Das Trio demonstrierte eine kraftvolle und synchrone „Heian Nidan“, die mit der Goldmedaille belohnt wurde.

Bei den Schülerinnen 1 dominierten Jessica Theil und Enna Lange das Geschehen im Kihon-Ippon-Kumite und holten einen Doppelsieg. Im Kata-Team-Wettbewerb der Schüler 1 belegten Jaqueline und Jessica Theil und Enna Lange einen ausgezeichneten 2. Platz.

Eine Altersgruppe darunter, bei den Kindern von 8 bis 9 Jahren durfte sich Janine Hartmüller über dreimal Silber freueen (in Kata und Kumite sowie im Kata-Team-Wettbewerb zusammen mit Gaia Cianciarulo und Tina Wimmer).

Stephanie Wieland war in der Gruppe der Schüler 2 (12 bis 14 Jahre) ab Braungurt (3. Kyu) am Start. Nach Platz 3 in Kata Einzel erkämpfte sich die Gymnasiastin aus Triftern im Jiyu-Ippon-Kumite den Titel.

Im Jugendbereich (15 bis 17 Jahre) bis Violettgurt (4. Kyu) dominierte Amelie Karlstetter das Geschehen. In Kata Einzel und Jiyu-Ippon-Kumite konnte sich die Dietersburgerin durchsetzen und wurde mit zweimal Gold belohnt.

In der Gruppe der Jugendlichen ab Braungurt schaffte Viktoria Eckert problemlos den Einzug ins Finale in Kata Einzel. Dort errang die Pfarrkirchnerin mit „Empi“ Silber. Im „Jiyu Kumite“ (Freikampf) demonstrierte die zweifache Europameisterin aus Pfarrkirchen eindrucksvoll ihre Überlegenheit. Die Schwarzgurtträgerin siegte in all ihren Kämpfen mit „Ippon“ (höchste Wertung). Das Trio Viktoria Eckert, Maya Massali und Amelie Karlstetter belegte im Kata-Team-Wettbewerb der Jugend den Bronzerang.

Trainer und Dojoleiter Roland Hager schaffte bei den Aktiven ab 18 in Kata Einzel den Einzug ins Finale, wo er hauchdünn unterlag. Nach der Silbermedaille in Kata Einzel schaffte Roland Hager zusammen mit Antonia Karlstetter und Shawn Thieme im Kata-Team-Wettbewerb Bronze.


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