22.11.2019, 16:45 Uhr

Zum zweiten Mal in Folge Ruperti-Gymnasium deutscher Schulmeister

(Foto: privat)(Foto: privat)

Bei den Schulmeisterschaften im Volleyball der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) konnte die Mannschaft des Ruperti-Gymnasiums ihren letztjährigen Triumph wiederholen. Zum zweiten Mal nach 2018 wurde das Team deutscher Schulmeister.

BAD BLANKENBURG/MÜHLDORF. 16 Mädchen- und 15 Jungenmannschaften aus nahezu allen Bundesländern trafen sich vom 19. bis 20. November 2019 in der Landessportschule Bad Blankenburg (Thüringen). Am Dienstag begannen die Spiele schon um 8 Uhr. Das hieß für die Jungs schon um 5.45 Uhr aufstehen, Spaziergang, Frühstück um 6.30 Uhr und um 7.15 Uhr gings in die Halle zum Erwärmen. Die ersten beiden Spiele gegen die Sekundarschule Karl Marx Gardelegen und das Gymnasium Rissen stellten die Jungs von Coach Jogi Tille vor keine Probleme. Im letzten Gruppenspiel kam es zur Neuauflage des Finales der U14 deutschen Meisterschaft: Mühldorf gegen das Team des Sportgymnasiums Schwerin. Wie schon bei den Titelkämpfen der Vereinsmannschaften behielten die Innstädter die Oberhand und gewannen nach einem sehr guten Spiel mit 2:0 (25:17, 25:17). Felix Schinko, Maxi Himsl, Kilian Haugg sowie Fabian Schroeter, Florian Bachmaier und Noah Meyer überzeugten bei ihren Einsätzen. Mit guten Blocks und überlegten Angriffen entnervten die Rupertianer das Team aus dem hohen Norden. Mit dem Gruppensieg war auch das Viertelfinale erreicht, in dem der Gegner Neues Gymnasium Oldenburg wenig Widerstand leisten konnte.

Da die Viertelfinale ausgelost wurden, war der Halbfinalgegner schon wieder Schwerin. Und auch diesmal zeigten die Mühldorfer eine überzeugende Leistung. Zwar lagen sie im ersten Satz bis zum 14:14 erstmals zurück, aber nach dem Ausgleich waren sie nicht mehr zu bremsen. Sie verringerten ihre Eigenfehlerquote und spielten in Block und Angriff deutlich verbessert und siegten sicher mit 25:22 und 25:16. Das Finale gegen ein weiteres Sportgymnasium, dem Landesgymnasium für Sport aus Leipzig, an dem der Trainer und Lehrer die Schüler auch schon vormittags zum Training in der Schule hat, verlief ebenfalls sehr einseitig. Gute Aufschläge, starke Blocks und gezieltes Anschlagen des gegnerischen Blocks brachten die Leipziger zur Verzweiflung. Mit 25:18 und 25:17 siegte das Ruperti-Gymnasium und wiederholte damit den letztjährigen Triumph, wieder vor vier Sportgymnasien (2. Leipzig, 3. Sportgymnasium Schwerin, Sportgymnasium Wiesbaden und 5. Sportgymnasium Erfurt). Diese Leistung kann man nicht hoch genug würdigen.

Coach Jogi Tille: „Die Jungs haben diese Meisterschaft dominiert. Es freut mich, dass wir mit unseren Möglichkeiten in Deutschland Akzente setzen können. Die Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt. Großes Lob an die Schüler, die fleißig gearbeitet haben.“


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