14.02.2018, 13:10 Uhr

Wechsel zur neuen Spielzeit Werner geht, Bichlmaier kommt

(Foto: hai)(Foto: hai)

Im Trainingslager des TSV Buchbach an der portugisichen Algarve haben sich zur neuen Saison erste Personalentscheidungen aufgetan

PORTUGAL Co-Trainer Walter Werner (Foto) wird die Rot-Weissen verlassen und sich nach vier Jahren ein neues Aufgabengebiet suchen. „Danke Buchbach! Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Ich hatte vier wunderschöne Jahre in Buchbach mit vielen tollen Erfahrungen. Jetzt wird es Zeit, etwas Neues zu machen“, sagt der scheidende Coach, der den immensen zeitlichen Aufwand künftig etwas reduzieren will, wobei die Fahrtstrecke von München nach Buchbach der größte Knackpunkt für die Entscheidung von Werner war: „Man muss schon sehen, dass ich pro Training fünf Stunden unterwegs bin. Ich bin jetzt 57 Jahre und will einfach nicht mehr so viel auf der Straße sein. Ich werde aber in den kommenden vier Monaten mit jeder Faser meines Körpers daran arbeiten und mein Privatleben zu hundert Prozent auf den TSV Buchbach ausrichten, um mitzuhelfen, den Klassenerhalt in der Regionalliga sicher zu stellen. Ich habe hier so viele tolle Leute kennengelernt, die ich danach vielleicht nicht mehr sehe. Das schmerzt schon. Vor allem aber möchte ich Anton für sein Vertrauen und kollegiale Zusammenarbeit danken.“

In Werners Fußstapfen tritt kein in Buchbach Unbekannter. Andreas Bichlmaier, aktuell Trainer beim Landesligisten FC Töging und früherer langjähriger Spieler bei den Rot-Weissen, wird zur neuen Spielzeit Co-Trainer beim Regionalligisten. „Wir wollten einen Trainer mit Stallgeruch. Andreas kennt den Verein, kennt die Strukturen und kennt Bobenstetter. Seine Arbeit in Töging hat uns überzeugt“, erklärt sportlicher Leiter Georg Hanslmaier. Bichlmaier bezeichnet sich als „loyalen Teamplayer“, der seine Chance nutzen will: „Wenn man so einem erfolgreichen und erfahrenen Trainer wie Anton Bobenstetter über die Schulter schauen kann, ist das schon toll. Ich habe ja zwei Jahre unter seiner Regie gespielt und konnte mir damals schon viel abschauen. Ich denke, dass das eine gute Sache wird.“


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