14.12.2020, 13:24 Uhr

Am Dienstag kommt Aachen Können die Roten Raben ihre Erfolgsserie fortsetzen?

Die Vilsbiburgerinnen wollen am Dienstagabend auch gegen die Ladies in Black jubeln.  Foto: Andreas GeißerDie Vilsbiburgerinnen wollen am Dienstagabend auch gegen die Ladies in Black jubeln. Foto: Andreas Geißer

So darf‘s ruhig weitergehen: Nach fünf Ligaerfolgen am Stück soll schon am morgigen Dienstagabend der sechste Streich folgen, wenn die Roten Raben die Konkurrenz aus Aachen in Vilsbiburg empfangen.

Vilsbiburg. Die Roten Raben haben gerade einen richtigen Lauf. Fünf Bundesliga-Siege in Serie konnten die Schützlinge von Cheftrainer Florian Völker einfahren, zuletzt das viel beachtete 3:1 beim SC Potsdam. Nun wartet schon die nächste Aufgabe: Am Dienstag um 17 Uhr (Sport1 überträgt live) gastieren die Ladies in Black Aachen zum Nachholspiel in der Ballsporthalle.

Von der Papierform her erscheint die „Mannschaft der Stunde“ aus Vilsbiburg, aktuell auf Rang 6 stehend, als leichter Favorit gegen die neuntplatzierten Gäste. Doch man sollte deren Leistungsvermögen nicht nach der derzeitigen Tabellenposition bewerten. Mit Außenangreiferin Jana-Franziska Poll haben die Ladies die zweitbeste Scorerin der Bundesliga (127 Punkte) in ihren Reihen und mit Diagonalangreiferin Kristina Kicka aus Belarus (115) die sechstbeste.

Wozu Aachen an guten Tagen in der Lage ist, zeigte das Team beim 3:2-Heimsieg gegen Titelaspirant Schwerin. Unter dem Strich waren die Verantwortlichen mit dem bisherigen Abschneiden jedoch nicht zufrieden, weswegen sie sich Ende November von Trainer Eelco Beijl trennten und seinen „Co“ Bart Janssen als Chef installierten.

In Vilsbiburg rechnet man mit einem kampfstarken Gegner, der alles daran setzen wird, punktemäßig Boden gutzumachen. „Aachen hat viel Erfahrung und viel Qualität“, weiß Raben-Coach Florian Völker. „Ich erwarte, dass sie aggressiv versuchen werden, ihre Chance zu nutzen. Da müssen wir vorbereitet sein und entsprechend dagegenhalten.“

Die Spielvorbereitung trägt dabei durchaus herausfordernde Züge, liegen doch zwischen dem Samstags-Match in Potsdam und dem Duell mit Aachen nur drei Tage. Erst am Sonntag früh gegen 5 Uhr kam das Team aus Brandenburg zurück, noch am gleichen Tag begann die aktive Regeneration plus Videovorbereitung. Die gute Nachricht aus dem RabenNest: Ungeachtet des strapaziösen Programms, das schon am Samstag mit dem Heimspiel gegen Dresden (Spielbeginn um 17 Uhr, ebenfalls live bei Sport1) fortgesetzt wird, sind alle Spielerinnen fit – und hochmotiviert, die Siegesserie um ein weiteres Kapitel zu verlängern.


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