20.12.2019, 12:03 Uhr

Heißer Tanz im Aachener Hexenkessel Die Roten Raben wünschen sich ein Punkte-Packerl unterm Baum

Nicht mit leeren Händen wollen die Roten Raben am Samstag aus Aachen zurückkehren. (Foto:  Hermann Boxleitner)Nicht mit leeren Händen wollen die Roten Raben am Samstag aus Aachen zurückkehren. (Foto: Hermann Boxleitner)

Die Roten Raben wollen mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen. Im Auswärtsspiel am Samstag bei den viertplatzierten Ladies in Black Aachen wird das zwar schwer, ist aber das erklärte Ziel des Tabellensechsten aus Vilsbiburg. „Wir wollen“, betont Cheftrainer Timo Lippuner, „mit dem Spitzenquartett auf Tuchfühlung bleiben und auf jeden Fall Punkte aus Aachen entführen!“

AACHEN/VILSBIBURG Dies wird zweifelsfrei eine Herausforderung – nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch. Die kleine, enge Sporthalle an der Neuköllner Straße ist für Auswärtsteams schon traditionell eine sehr spezielle Spielstätte, und die begeisterungsfähigen Fans, mutmaßlich die besten in der gesamten Liga, leisten ihren lautstarken Beitrag, um den Heimvorteil der Ladies zu voller Blüte zu bringen.

Interessanterweise haben die Schützlinge von Trainerin Saskia van Hintum die großen Ausrufezeichen in dieser Saison bis dato in fremden Hallen gesetzt, indem sie die drei Auswärtsspiele in Stuttgart, Schwerin und Dresden allesamt mit 3:2 gewinnen konnten. Zu Hause gab es glatte Drei-Satz-Siege gegen Münster, Straubing und Suhl sowie eine 1:3-Niederlage gegen Potsdam. Am letzten Wochenende verlor Aachen in Erfurt überraschend mit 2:3.

Der Gegner, so Raben-Coach Timo Lippuner „überzeugt durch Geschlossenheit und hat mit Maja Storck eine zuverlässige Top-Scorerin in seinen Reihen.“ Beim Zuspiel könne Aachen gut variieren, das Duo Aziliz Divoux und Mareike Hindriksen bekomme etwa gleiche Spielanteile, was dem Team immer wieder taktische Rhythmuswechsel ermögliche.

Wie wollen die Roten Raben im zu erwartenden Hexenkessel zum Erfolg kommen? „Natürlich“, weiß Timo Lippuner, „wird ein Schlüssel darin liegen, sich möglichst schnell an die Halle zu gewöhnen und gleich vom ersten Punkt an aggressiv und zielstrebig aufzutreten. Wir haben uns spezifisch auf Aachen eingestellt und uns auch offensiv einen Fahrplan zurechtgelegt, wie wir den Hexenkessel knacken wollen.“

Neben einem guten Aufschlag, so der Coach, „muss vor allem das eigene Sideout stabil gespielt werden, um die Aachenerinnen bezwingen zu können. Wenn wir dazu noch an die Blockleistung vom jüngsten Match gegen Stuttgart anknüpfen, dürfte es auf jeden Fall ein heißer Tanz werden!“

Nach einer dreieinhalbwöchigen Bundesliga-Pause steht für die Roten Raben zum Rückrunden-Auftakt am 15. Januar die Auswärtspartie beim VfB Suhl LOTTO Thüringen auf dem Programm.


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