04.10.2019, 11:47 Uhr

Vilas-Team schlägt Rosenheim mit 69:64 Baskets Vilsbiburg mühen sich zu knappem Heimerfolg

Schwere Geburt: Kenny Fluellen war mit 16 Punkten noch einer der treffsichersten Baskets-Akteure. (Foto:  Birgit Schmideder)Schwere Geburt: Kenny Fluellen war mit 16 Punkten noch einer der treffsichersten Baskets-Akteure. (Foto: Birgit Schmideder)

„Nicht schön, aber Hauptsache gewonnen“ – so könnte man das Heimspiel der Baskets Vilsbiburg am Donnerstag, 3. Oktober, kurz zusammenfassen. Am Tag der Deutschen Einheit empfing das Vilas-Team den SB DJK Rosenheim in der Vilsbiburger Ballsporthalle und konnte am Ende einer umkämpften Partie einen 69:64 (28:30)-Heimsieg einfahren.

VILSBIBURG Das Spiel begann vielversprechend für die Hausherren. Lubos Novy, der am Ende mit 19 Punkten und 9 Rebounds erneut eine starke Leistung zeigte, markierte die ersten Punkte für die Hausherren und brachte die Baskets binnen 40 Sekunden mit 4:0 in Front. Doch der Offensivmotor sollte in der Folge nicht auf Touren kommen. Viele vergebene Chancen, viele Fouls und viele Wechsel ließen keinen wirklichen Spielfluss aufkommen. Über ein 12:14 (Ende 1. Viertel) ging es nach einem ausgeglichen zweiten Viertel (16:16) mit einem 2-Punkte-Rückstand in die Umkleide (28:30).

Wie bereits vor Wochenfrist in München legten die Baskets dann im dritten Viertel den Grundstein für den späteren Erfolg. Nachdem man zwischenzeitlich mit sieben Punkten zurücklag (32:39), konnte das Vilas-Team in den letzten fünf Minuten dieses Viertels die entscheidende Wende einleiten: Fluellen, Stafford und Co. brachten die Hausherren erst wieder heran und erspielten sich in der Folge sogar eine kleine Führung. Elias Weigel sorgte mit einem Dreier eine Minute vor Ende des Viertels für die höchste Baskets-Führung (50:41).

Auch wenn Rosenheim im Schussabschnitt nochmals bis auf vier Punkte herankam (59:55; 34. Spielminute), am Ende setzte sich die körperliche Überlegenheit der Vilsbiburger durch und man konnte mit 69:64 den zweiten Saisonsieg verbuchen.

„Es war heute sicherlich nicht unser schönstes Spiel. Aber ich bin stolz auf mein Team, weil wir wirklich bis zum Ende gekämpft haben und den Sieg unbedingt wollten. An unserem Rebounding müssen wir weiter arbeiten, aber vor allem dürfen wir uns künftig keine einfachen Ballverluste mehr erlauben“, bilanzierte Kapitän Josef Leierseder nach dem Spiel.

Wirklich Zeit, um an diesen Dingen bis zum nächsten Spiel zu arbeiten, bleibt den Baskets nicht. Denn keine 48 Stunden nach dem Heimspiel gegen Rosenheim steht für die Vilsbiburger bereits das nächste Match auf dem Spielplan. Am Samstagnachmittag gastieren die Niederbayern beim hochgehandelten TTL Basketball Bamberg. Der Samstagsgegner hat sich vor der Saison mit einigen Akteuren aus der ProB verstärkt. Der Start in die Saison verlief dabei mit nur einem Sieg bei zwei Niederlagen anders als erwartet. Das Team von Rainer Wolfschmidt dürfte die Vilsbiburger mit viel Wut im Bau empfangen, sodass sich die Baskets am Georgendamm ordentlich strecken müssen, um den dritten Sieg in Serie einzufahren und die Punkte aus dem Frankenland zu entführen.


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