07.03.2019, 09:19 Uhr

Die heiße Regionalliga-Phase beginnt Baskets starten gegen Treuchtlingen in den Saison-Endspurt

Von jenseits der Dreipunktelinie läuft es für Andy Goderbauer und seine Baskets in dieser Saison nicht ganz so rund. (Foto:  Schimdeder)Von jenseits der Dreipunktelinie läuft es für Andy Goderbauer und seine Baskets in dieser Saison nicht ganz so rund. (Foto: Schimdeder)

Nach einem spielfreien Faschingswochenende starten die Baskets Vilsbiburg am kommenden Wochenende den Endspurt der Regionalliga-Saison 2018/2019. Am Sonntagnachmittag (Spielbeginn 16 Uhr) empfängt das Team von Headcoach Marc Vilas den VfL Treuchtlingen.

VILSBIBURG Sechs Spiele stehen in der Regionalliga-Saison für die Vilsbiburger Korbjäger noch auf dem Programm, vier davon vor heimischem Publikum. Durch zuletzt zwei Siege in Folge gegen Hellenen München und den TV Goldbach sind die Baskets in der Tabelle wieder auf den achten Platz geklettert und haben sich für den Endspurt eine ausgezeichnete Ausgangsposition erarbeitet.

Vor der Saison als Titelkandidat Nummer 1 gehandelt, durchleben die Mittelfranken in diesem Jahr ein ständiges Auf und Ab. Nachdem man früh in der Saison durch den verletzungsbedingten Ausfall von Peter Zeis (mit 17,3 Punkten Topscorer der Gäste) jeglicher Titelchancen beraubt wurde, musste man zum Jahreswechsel völlig überraschend auch noch den Abgang von Leistungsträger Tim Eisenberger (Würzburg/ProB) hinnehmen.

Beide Male gerieten die VfL’ler ins Schwanken und mussten einige Niederlagen einstecken. Doch Treuchtlingen wäre nicht Treuchtlingen und Coach Harlander nicht Coach Harlander, wenn man nicht einen Weg finden würde, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Das Team rückte in beiden Fällen noch enger zusammen und kompensierte die Ausfälle im Kollektiv. Scharfschütze Simon Geiselsöder (13,4 Punkte), Point-Guard Claudio Huhn (11,9) und Youngster Florian Beierlein (10,1) legten in allen Kategorien eine Schippe drauf und haben großen Anteil am erneuten Aufschwung des Sonntagsgegners, der durch vier Siege in Folge wieder auf den vierten Tabellenplatz geklettert ist.

Im Hinspiel mussten sich die Baskets in einer erneut bis zum Schluss spannenden Partie mit 81:91 geschlagen geben. Damals hatte man große Probleme, die Treuchtlinger-Topscorer Peter Zeis (17,3) und Stefan Schmoll (16,2) unter Kontrolle zu bringen. In der entscheidenden Schlussphase war es dann Big-Man Robin Seeberger, der mit einigen einfachen Punkten unter dem Korb den Sack zugunsten von Treuchtlingen zu machte.

Auch am kommenden Sonntag wird es den Zuschauern in der Ballsporthalle sicherlich nicht langweilig werden. Die Duelle zwischen dem VfL Treuchtlingen und den Baskets Vilsbiburg kann man mittlerweile getrost als den „Classico“ der 1. Regionalliga Südost bezeichnen. Mit dem VfL kommt die derzeit offensivstärkste Mannschaft der Liga (84,5 Punkte pro Partie) nach Niederbayern.

Offensiv läuft es bei den Vilsbiburgern in dieser Saison nicht ganz so rund. Vor allem von jenseits der Dreipunktelinie liegt man derzeit hinter den Erwartungen zurück. Zwar nimmt das Vilas-Team wie gewohnt mit die meisten „Dreier“ in der Liga (566 Versuche), hat ligaweit aber auch die schlechteste Trefferquote (27,2 Prozent).

Für den durchweg optimistischen Baskets-Headcoach kein Grund, etwas am Spielstil zu verändern. „Wir werfen im Training sehr viel und auch beim Warm-Up sieht man, dass wir eigentlich ein Shooting-Team sind. Allerdings kommt im Spiel dann sehr oft noch der Kopf dazu, meine Jungs denken zu viel und fangen dann an zu zweifeln“, zeigt sich Coach Vilas optimistisch, das die Trefferquoten vor allem mit vier verbleibenden Heimspielen wieder nach oben gehen. Am besten bereits am Sonntag gegen Treuchtlingen.


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