01.10.2018, 09:57 Uhr

Am Mittwoch geht‘s gleich weiter Baskets wollen gegen Schwabing zurück in die Erfolgsspur

Kapitän Michael Mayr (re.) und Josi Leierseder (li.) stemmten sich vehement gegen die Niederlage, konnten sie am Ende aber auch nicht verhindern. (Foto:  Peter Pilsner)Kapitän Michael Mayr (re.) und Josi Leierseder (li.) stemmten sich vehement gegen die Niederlage, konnten sie am Ende aber auch nicht verhindern. (Foto: Peter Pilsner)

Eine Woche nach dem furiosen Saisonstart gegen Jena ging es für die Baskets Vilsbiburg am vergangenen Samstagabend erstmals in die Ferne. Beim TTL Basketball Bamberg kamen die Vilsbiburger offensiv nie so richtig in Schwung und mussten sich durch ein schwaches zweites Viertel am Ende mit 63:70 geschlagen geben. Am Mittwoch, 3. Oktober, empfangen die Vilstaler den MTSV Schwabing um 18.30 Uhr in der heimischen Ballsporthalle.

VILSBIBURG In Bamberg erwischten die Gastgeber den besseren Start in die Partie und zogen schnell auf 9:2 davon. Die Baskets zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt, legten die Anfangsnervosität ab und kamen Punkt um Punkt zurück. Die Defensive war nun sehr gut organisiert, sodass man den TTLern in den letzten drei Minuten vor der Viertelpause kein Punkt mehr gestattete und das Viertel mit 13:16 gewinnen konnte.

Viertel Nummer zwei gehörte dann über weite Strecken den Hausherren. Bei den Baskets lief vor allem offensiv nichts zusammen. Innerhalb von acht Spielminuten erzielte man lediglich vier Punkte, lag zwischenzeitlich mit elf Zählern im Hintertreffen (20:31; 18. Spielminute) und konnte nur durch einen Coris-Dreier bis zur Halbzeit noch auf 30:37 verkürzen.

In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein enges und ausgeglichenes Spiel (18:17, 3. Viertel; (15:16; 4. Viertel). Doch immer wieder wenn die Baskets kurz davor waren das Spiel zu drehen (43:45; 27. Spielminute oder 57:58; 34. Spielminute), hatten die TTLler eine Antwort parat und zogen wieder davon. Durch einen Bamberger Schlussspurt kamen die Niederbayern nicht mehr in Schlagdistanz und mussten sich mit 63:70 geschlagen geben.

„Wenn du in der Offensive nur 63 Punkte erzielst, hast du in dieser Liga meistens ein Problem. Wir haben unsere offenen Würfe nicht getroffen, es aber auch nicht verstanden, stattdessen den Korb zu attackieren. Die Niederlage schmerzt natürlich, weil heute definitiv mehr drin gewesen wäre“, so Trainer Marc Vilas nach dem Spiel. Das gilt vor allem im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben: Schwabing, Oberhaching, Hellenen München, Breitengüßbach und Treuchtlingen. In den kommenden Wochen geht es fast ausschließlich gegen die Topteams der Liga.

Bereits am kommenden Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, steht für das Vilas-Team das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Zu Gast um 18.30 Uhr in der Vilsbiburger Ballsporthalle ist dann der MTSV Schwabing. Die Landeshauptstädter wollen in diesem Jahr im oberen Drittel mitspielen und haben ein interessantes Team zusammengestellt. Zwar musste man den Abgang von Jugendnationalspieler Fynn Fischer verkraften, dafür konnte man U18-Nationalspieler Joshua Obiesie für eine weitere Saison in München halten. Zudem sicherte man sich die Dienste von US-Boy Nick Freer (kommt aus Ansbach), einem der effektivsten Regionalligaspieler der letzten Jahre. Mit Marco Lachmann (Rosenheim) verlieh man dem Kader auch auf den großen Positionen mehr Tiefe.

Zum Saisonauftakt musste sich Schwabing bei Aufsteiger Goldbach zwei Sekunden vor dem Ende überraschend mit 74:76 geschlagen geben und dürfte nach einem spielfreien Wochenende mit jeder Menge Wut im Bau in Vilsbiburg auflaufen. Auf die Baskets wartet am Feiertag so ein hartes Stück Arbeit gegen einen körperlich überlegenen Gegner.


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