27.09.2018, 20:30 Uhr

Bleibt der Titel in Landshut? Die ACL Devils wollen im Finale gegen die Wölfe richtig Gas geben

Können die ACL Devils um Top-Fahrer Leon Madsen auch nach den Duellen mit Wittstock über die Titelverteidigung jubeln? (Foto: Michael Eder)Können die ACL Devils um Top-Fahrer Leon Madsen auch nach den Duellen mit Wittstock über die Titelverteidigung jubeln? (Foto: Michael Eder)

Die AC Landshut Devils nehmen die Titelverteidigung ins Visier. Am Freitag, 28. September, 19.30 Uhr, steigt der erste Finallauf in der Speedway-Bundesliga gegen die MSC Wittstock Wölfe. Der Countdown läuft somit für die beiden Finalrennen zur diesjährigen Deutschen Speedway-Meisterschaft am Freitag sowie am Mittwoch, 3. Oktober, in Wittstock.

LANDSHUT Kurz bevor es in der Landshuter OneSolar Arena wieder einmal „alles oder nichts“ heißt, stehen nun auch die Teamaufstellungen fest. Für die Devils gehen auf den A-Positionen die beiden Publikumslieblinge Leon Madsen und Martin Smolinski an den Start. Madsen hat eine beeindruckende Saison hingelegt und sich erst vor kurzem den Gesamtsieg beim Speedway European Championship gesichert.

Martin Smolinski – zuletzt sowohl auf der Speedway- als auch auf der Langbahn gut unterwegs – sollte ebenfalls nur durch technische Schwierigkeiten zu stoppen sein. Auf B gehen Mark Riss und Valentin Grobauer ins Rennen, auf C die Stralsund-Leihgabe Richard Geyer und Stephan Katt.

Die Wölfe wollen mit ihrer Kernmannschaft ins Niederbayrische reisen. Sie haben Rafal Okoniewski und Mads Hansen auf der A-Position gemeldet. Stellte die Besetzung der B-Positionen zuletzt noch ein kleines Fragezeichen dar, so herrscht nun auch hier mittlerweile Klarheit. Michael Härtel hat jetzt sein Comeback im Teamcup gefeiert und ist nun auch für das Finale gegen seinen ehemaligen Klub gemeldet.

Kevin Wölbert konnte ebenfalls am Wochenende als Ersatzfahrer beim Deutschland-Grand-Prix wieder antreten. Die C-Positionen bieten keine große Überraschung, setzen die Wölfe doch auf Steven Mauer und Mirko Wolter.

Im Lager der Gastgeber ist man sich einig: „Wir erwarten eine ganz enge Kiste. Da darf nichts passieren. Ein technischer Ausfall kann dann schnell rennentscheidend werden“, so Teammanager Klaus Zwerschina. „Das Team ist natürlich heiß, die Scharte der Vorrunden-Niederlage gegen die Wölfe nun in den Finalläufen auszuwetzen. Und wenn man es in ein Finale schafft, dann will man das natürlich auch gewinnen – noch dazu als amtierender Meister!“

Für Kurzentschlossene gibt es selbstverständlich noch Karten an der Tageskasse. Kasse und Stadion öffnen um 17.30 Uhr, für 18.30 Uhr ist eine Autogrammstunde geplant, bevor um 19.30 Uhr die Jagd auf wichtige Punkte beginnt.


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