27.07.2018, 13:55 Uhr

Es gibt doch noch Eishockey-Wunder DEL und DEL2 führen Auf- und Abstieg wieder ein!

DEB-Präsident Franz Reindl freut sich über den Beschluss von DEL und DEL2. (Foto:  imago/Krieger)DEB-Präsident Franz Reindl freut sich über den Beschluss von DEL und DEL2. (Foto: imago/Krieger)

Man mag es glauben, aber es ist wahr: Im deutschen Profi-Eishockey kommt es zur Wiedereinführung des sportlichen Auf- beziehungsweise Abstiegs zwischen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2.

LANDSHUT Einen entsprechenden Beschluss fassten die Gesellschafter der beiden Ligen. Demnach wird in der Saison 2020/21 erstmals nach 2005/06 wieder ein Auf- beziehungsweise Absteiger zwischen der DEL und der DEL2 ermittelt. Eine entsprechende Vereinbarung wird zeitnah unterschrieben.

„Wir sind froh am Ende von nicht einfachen, aber stets konstruktiven Verhandlungen ein gemeinsames Ergebnis präsentieren zu können. Gewinner dieser Vereinbarung ist der Eishockeysport in Deutschland, denn wie in allen anderen Sportarten wird Auf- und Abstieg auch in unserem Sport für zusätzliche Spannung sorgen. Den Clubs der DEL2 bietet sich damit zugleich nicht nur eine wichtige sportliche, sondern auch wirtschaftliche Perspektive“, so Dr. Peter Merten (Heppenheim), Aufsichtsratsvorsitzender der ESBG/DEL2.

„Wir freuen uns, dass es nach dieser langen Zeit wieder zu einer Verzahnung zwischen den beiden Ligen kommt und erhoffen uns davon natürlich einen wichtigen Impuls für unseren Sport“, erklärte Jürgen Arnold (Ingolstadt), Aufsichtsratsvorsitzender der DEL.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Ich bin überglücklich, dass die beiden unabhängigen Profiligen schlussendlich einen Weg gefunden haben. Dass die berühmte Kuh jetzt vom Eis ist, ist absolut überragend für unseren Sport. Alle Eishockey-Fans können sich auf die sportliche Durchlässigkeit aller Ligen freuen. Das wird auch große sportliche und infrastrukturelle Impulse verstärken. Mein ganz besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an diesem Prozess mitgewirkt haben.“


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