13.04.2018, 09:20 Uhr

Zum letzten Mal in fremder Halle Die Baskets Vilsbiburg müssen am Sonntag nach Herzogenaurach

Jordan Aboki und Co. gastieren am Sonntag letztmalig in fremder Halle. (Foto:  Baskets)Jordan Aboki und Co. gastieren am Sonntag letztmalig in fremder Halle. (Foto: Baskets)

Seit dem Gewinn des Bayernpokals ist bei den Baskets Vilsbiburg verständlicherweise ein wenig die Luft raus. In der Liga setzte es zuletzt zwei Pleiten. Dennoch belegen die Niederbayern weiterhin den dritten Tabellenplatz. Zum letzten Auswärtsspiel der Saison geht es für die Vilsbiburger Korbjäger am kommenden Sonntag (Spielbeginn 16 Uhr) nun zu den Longhorns nach Herzogenaurach.

VILSBIBURG Auch wenn es für die Baskets eigentlich um nichts mehr geht, will man die Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschließen. Das Prote-Team hat es zwar selbst in der Hand, sollte hierzu jedoch die verbleibenden zwei Spiele gewinnen. Und dann ist da ja noch die offene Rechnung aus dem Hinspiel: Ohne Kraft, Leidenschaft und Herz setzte es gegen den damaligen Rangzwölften eine absolut vermeidbare 74:88-Heimspielpleite. Grund genug, um beim letzten Auswärtsspiel der Saison nochmal alles in die Waagschale zu werfen.

„Unser Trainingspensum ist in den letzten Wochen ein wenig nach unten gegangen. Für mich ist es wichtig, dass die Jungs am Ende einer intensiven und nicht immer leichten Saison Spaß haben. Bei allem Spaß sind wir aber ehrgeizig genug und wollen die letzten beiden Spiele noch gewinnen“, so Headcoach Holger Prote.

Dass die Einstellung und Leidenschaft passen, zeigte man gegen die Übermannschaft aus Gotha am vergangenen Spieltag. Trotz eines 20-Punkte-Rückstands kämpften sich die Baskets beherzt zurück ins Spiel und glichen in der Schlussphase (83:83) sogar aus. Für die Sensation reichte es am Ende dennoch nicht. „Ich kann meinen Jungs überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir waren im ersten Viertel nervös und beeindruckt vom Aufgebot der Gäste, haben aber nach und nach die Scheu abgelegt und ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Wenn wir mit der gleichen Einstellung in Herzogenaurach auflaufen, bin ich zuversichtlich, dass wir einen Auswärtssieg feiern können“, so Prote, der im Match gegen die Mittelfranken aus dem Vollen schöpfen kann.

Das Team von Trainer Benedikt Aumeier rangiert aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz und sollte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Im Derby gegen Treuchtlingen musste man sich am vergangenen Wochenende lediglich mit zehn Punkten (80:90) geschlagen geben und deutete einmal mehr das Potenzial des Teams an. „Das Leistungsvermögen von Herzogenaurach und der aktuelle Tabellenplatz passen nach wie vor in meinen Augen nicht zusammen“, so Prote.

Daniel Krause (14,7), Patrick Horstmann (14,3), Michael Kaiser (13,4), Ben Gahlert (13,0), Stefan Dinkel (9,0) und Vedran Nakic (8,1) verfügen über jede Menge Routine und Erfahrung auf hohem Niveau und werden am Sonntagnachmittag alles dafür tun, um ihr letztes Heimspiel der Saison zu gewinnen.


0 Kommentare