11.03.2018, 11:37 Uhr

Anna scheffelt das nächste Edelmetall Schaffelhuber krallt sich das siebte Gold in Folge!

Anna Schaffelhuber ist wieder auf Medaillenjagd. (Foto:  Andreas Panzenberger)Anna Schaffelhuber ist wieder auf Medaillenjagd. (Foto: Andreas Panzenberger)

Zweites Rennen bei den Paralympics in Pyeongchang, zweiter Sieg – die Spiele in Sotschi vor vier Jahren mit eingerechnet war es Anna Schaffelhubers siebtes paralympisches Gold in Folge. Was für eine Bilanz. Und die 25-Jährige geht in den nächsten Tagen noch dreimal an den Start.

PYEONGCHANG/BAYERBACH Neuer Wettkampftag, identische Ausbeute. Das deutsche Para Ski alpin-Team hat am zweiten Tag der Paralympischen Spiele im Jeongseon Alpine Centre erneut zugeschlagen und einmal Gold sowie einmal Silber gewonnen. Doch es war ein hartes Stück Arbeit. Anna Schaffelhuber lag bei der zweiten Zwischenzeit nur 0,02 Sekunden vor ihrer Konkurrentin Claudia Lösch (Österreich), konnte den Vorsprung mit einer konzentrierten und souveränen Fahrt im letzten Abschnitt ausbauen. Mit 1:34,76 Minuten blieb die Athletin vom TSV Bayerbach am Ende knapp eine Sekunde vor Lösch.

„Das ist der Wahnsinn, ich weiß gar nicht richtig, was ich sagen soll“, erklärte Schaffelhuber, die dann aber doch noch Worte fand: „Die Rennen sind überhaupt kein Selbstläufer, ich bin absolut happy. Mein Ziel war eine Goldmedaille, jetzt habe ich schon zwei. Ich bin extrem tiefenentspannt und sehr happy. Vielen Dank an unser gesamtes Team für den tollen Support.“ Sie werde nun erstmal genießen und freue sich auf den Ruhetag am Montag, sagte Schaffelhuber – ehe sie am Dienstag in der Super-Kombination wieder angreifen will.

Das nimmt sich auch die zweite deutsche Monoskifahrerin vor. Nach ihrem bitteren Aus in der Abfahrt verpasste Anna-Lena Forster das Treppchen am Sonntag nur um 16 Hundertstel. Die Enttäuschung darüber hielt jedoch nicht lange an. „Natürlich ist es schade, doch Super-G ist meine schwächste Disziplin. Ich freue mich, dass ich so nah dran war und bin gut drauf“, sagte die 22-Jährige vom BRSV Radolfzell. Vor einem Jahr bei der WM war der Rückstand freilich noch weitaus größer.


0 Kommentare