09.03.2018, 15:11 Uhr

Zweites Heimspiel binnen einer Woche Baskets Vilsbiburg empfangen am Samstag die Bundesligareserve aus Jena

Joshua Guddemi ist mit insgesamt 261 Punkten zweitbester Werfer bei den Baskets. (Foto:  Baskets)Joshua Guddemi ist mit insgesamt 261 Punkten zweitbester Werfer bei den Baskets. (Foto: Baskets)

Für das Vilsbiburger Basketball Publikum gibt es kaum Zeit zum Durchschnaufen. Nach einem Basketball-Krimi gegen Treuchtlingen (99:98) steht für die Baskets am Samstagabend bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast in der Vilsbiburger Ballsporthalle ist am Samstagabend (Spielbeginn 18.30 Uhr) dann die Bundesligareserve von Science City Jena.

VILSBIBURG Wenn der Tabellendritte (Vilsbiburg mit 16 Siegen bei vier Niederlagen) auf den Zwölften (Jena mit sechs Siegen bei 15 Niederlagen) trifft, dann scheint das Duell auf dem Papier eine klare Angelegenheit zu werden. Doch spätestens seit dem Hinspiel sollten die Baskets vor dem Samstagsgegner gewarnt sein. „Jena war im Hinspiel perfekt eingestellt und hat uns alles abverlangt. Wir haben sie auf die leichte Schulter genommen und hätten durch unsere Überheblichkeit fast die erste Saisonniederlage kassiert. Ich hoffe, dass meine Jungs daher gewarnt sind und uns das nicht noch einmal passiert“, blickt Coach Holger Prote mahnend auf die Heimpartie.

Lethargisch, müde und ohne die nötige Konsequenz zogen die Baskets damals beim 79:75-Auswärtssieg den Kopf gerade noch so aus der Schlinge. Und das obwohl bei Jena krankheits- und verletzungsbedingt gleich fünf Spieler passen mussten. Auch US-Boy Justin Smith saß im Hinspiel bloß auf der Bank und drückte der Liga erst ab dem zehnten Spieltag seinen Stempel auf. Mit 24,8 Punkten pro Partie und 11,4 Rebounds ist Smith seitdem nicht nur Dreh- und Angelpunkt im Jenaer Spiel, sondern mit einem Effizienzwert von 30,3 auch mit Abstand der effizienteste Spieler der gesamten Liga. Hinter dem bulligen Forward überzeugt Jena durch eine große Ausgeglichenheit, bei der offensiv noch Jan Heber und Marco Rahn mit je 13,2 Punkte pro Partie herausstechen. Jena spielt mit einem sehr langen und tiefen Kader und rotiert sehr viel, um den Gegner über 40 Minuten kontinuierlich über das ganze Feld zu verteidigen.

Dass die Ostthüringer nicht nach Vilsbiburg kommen, um Punkte liegen zu lassen, lässt Gästecoach Chris Schreiber durchblicken: „Die Jungs werden von Beginn an defensiv alles abrufen müssen, und auch wenn wir Vilsbiburg nicht all ihre Stärken wegnehmen können, wollen wir wie schon im Hinspiel Mittel und Wege finden, um das Duell möglichst bis zum Ende offenzuhalten.“

Die Baskets sind natürlich Favorit am Samstag und müssen dieser Rolle vor heimischem Publikum auch gerecht werden. „Wenn es nach mir geht, brauche ich nicht noch einmal einen Krimi wie zuletzt gegen München oder Treuchtlingen“, so Coach Prote. Die Zuschauer werden dies wohl ein wenig anders sehen und können sich durchaus Hoffnung auf eine erneut spannende und ausgeglichene Partie machen.


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