09.02.2018, 10:04 Uhr

Zwei heiße Kisten für den EV Landshut „Feuer im Spiel, aber die Emotionen unter Kontrolle“

Harte Bandagen: Die Treffsicherheit von Stefan Reiter (li.) kann der EVL am Wochenende gut gebrauchen. (Foto:  Christian Fölsner)Harte Bandagen: Die Treffsicherheit von Stefan Reiter (li.) kann der EVL am Wochenende gut gebrauchen. (Foto: Christian Fölsner)

Harte Wochen für den EV Landshut! In der Meisterrunde geht es für die Niederbayern Schlag auf Schlag. Nach den beiden Top-Spielen gegen Rosenheim (6:3) und in Selb (4:5) beschert der Spielplan dem Team von Coach Axel Kammerer an diesem Wochenende gleich die Rückspiele gegen die beiden bärenstarken Kontrahenten.

LANDSHUT Vor allem das Derby in Rosenheim (Freitag, 19.30 Uhr) wird mit Spannung erwartet. Während die Starbulls auf eine Revanche hoffen, peilen die Rot-Weißen den nächsten Coup an. Trainer Kammerer: „In dieser Partie steckt immer viel Feuer. Wir müssen aber die Emotionen kontrollieren. Nur dann können wir dort die Punkte entführen.“ Die Landshuter Defensive wird auch diesmal ein wachsames Auge auf die beiden neu verpflichteten Stürmer Chase Witala (Kanada) und Vitezslav Bilek (Tschechien) haben müssen.

Ebenfalls eine richtig harte Nuss wird das Sonntagsduell mit den Selber Wölfen, die bereits am vergangenen Sonntag siegreich waren. Kammerer wurmt die Niederlage in der Oberpfalz immer noch: „In Selb waren wir nicht clever genug und haben uns auskontern lassen. Das war schon sehr ärgerlich, wie leichtfertig wir unsere Führung hergegeben haben.“ Aber, so der Landshuter Coach, „aus diesem Spiel werden viel lernen. Das wird uns am Sonntag daheim hoffentlich nicht nochmal passieren.“

Der Ex-Nationalspieler hofft, dass seine Schützlinge in der heimischen Eishalle die Chancen besser verwerten und vor allem Wölfe-Ersatzgoalie Manuel Kümpel, der vermutlich für die verletzten Niklas Deske und Konstantin Kessler zwischen den Pfosten steht, stärker unter Druck setzen können.


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