04.02.2018, 18:01 Uhr

Vilsbiburger 0:3-Niederlage in Dresden Der Spitzenreiter war für die Roten Raben „eine Nummer zu groß“

Die Roten Raben gingen am Samstag in Dresden leer aus. (Foto:  Georg Gerleigner)Die Roten Raben gingen am Samstag in Dresden leer aus. (Foto: Georg Gerleigner)

Niederlage beim Bundesliga-Tabellenführer: Die Roten Raben haben das Auswärtsspiel beim Dresdner SC mit 0:3 (18:25, 13:25, 19:25) verloren. Vor 3.000 Zuschauern in der Margon-Arena leistete das Team von Cheftrainer Timo Lippuner in einigen Phasen nicht nur kämpferisch beherzte, sondern auch spielerisch ansehnliche Gegenwehr – musste aber letztendlich die hohe Qualität der derzeit besten deutschen Mannschaft anerkennen.

DRESDEN/VILSBIBURG Im ersten Satz lagen die Raben schnell mit 3:0 und später mit 9:8 vorn, auch bei 15:16 waren sie noch voll auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Dann jedoch legte der DSC einen Zahn zu und setzte sich mit 25:18 durch.

Abschnitt Nummer zwei war zunächst eine Demonstration der Stärke seitens des Favoriten, der bis zum letzten Sonntag wettbewerbsübergreifend 19 Spiele in Serie gewonnen hatte. 16:3 führte Dresden schon, ehe sich Vilsbiburg ins Spiel zurückkämpfte, mehrere umkämpfte Ballwechsel holte und ungeachtet des 13:25-Satzverlustes durchaus mit neuem Mut in den dritten Durchgang gehen konnte.

So kam es auch, die Raben starteten mit einem 4:1-Vorsprung, gerieten bei den technischen Auszeiten allerdings mit 6:8 bzw. 11:16 ins Hintertreffen. Doch bei 18:19 und 19:20 kamen sie noch einmal ganz nah heran – bevor Dresden wie schon im ersten Satz eine Schippe drauflegte und mit einem 25:19 den 3:0-Heimsieg perfekt machte.

Als Sports&Travel-MVP der Roten Raben wurde Kapitän Lena Stigrot geehrt – mit 13 Punkten auch beste Scorerin ihres Teams, gefolgt von Laura Künzler (11). Auch bei Dresden wurde mit der finnischen Diagonalangreiferin Piia Korhonen die erfolgreichste Punktesammlerin (15) zur wertvollsten Spielerin gekürt.

Coach Timo Lippuner erkannte die Dominanz des Spitzenreiters neidlos an: „Dresden ist uns qualitativ sicher überlegen. Sie haben vor allem sehr gut aufgeschlagen und sehr viel Druck ausgeübt. In manchen Situationen waren wir etwas zu passiv, aber unter dem Strich war der Gegner heute eine Nummer zu groß.“

Am kommenden Wochenende stehen für die Roten Raben gleich zwei Heimspiele auf dem Programm. Zunächst gastiert am Samstag, 19 Uhr, der USC Münster in der Ballsporthalle, tags darauf um 16 Uhr dann der VCO Berlin.


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