02.02.2018, 13:39 Uhr

Zurück zu alter Stärke? Die Baskets wollen Ansbach in die Knie zwingen

Youngster Max Wagner (li.) bekommt von Spiel zu Spiel mehr Vertrauen von seinen Coaches. (Foto:  Birgit Schmideder)Youngster Max Wagner (li.) bekommt von Spiel zu Spiel mehr Vertrauen von seinen Coaches. (Foto: Birgit Schmideder)

Am Samstagabend (Spielbeginn 18.30 Uhr) gibt es endlich wieder Regionalligabasketball in der Vilsbiburger Ballsporthalle. Im heimischen Hexenkessel wollen die Baskets gegen den Tabellensiebten aus Ansbach den zweiten Rückrundensieg einfahren und an die gute Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen.

VISBIBURG Irgendwie will es bei den Baskets im neuen Jahr noch nicht wie gewohnt laufen. Zum Jahresauftakt musste man sich in Oberhaching beim Spitzenspiel sang und klanglos mit 66:90 geschlagen geben. Der deutlichen Niederlage folgt am zweiten Spieltag der Rückrunde ein beeindruckender 95:74-Heimspielerfolg gegen Bamberg. Doch die Freude währte nur kurz. Am vergangenen Wochenende musste sich das Prote-Team dem Nachwuchsprogramm von IBA München mit 75:92 geschlagen geben.

„Uns ging durch die kurze Rotation bereits im zweiten Viertel die Kraft au,s und wir haben durch einige schlechte Entscheidungen den Rückstand zu stark anwachsen lassen. Schwabing hat das dann bis zum Ende souverän nach Hause gebracht und sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen“, resümiert Headcoach Holger Prote und ergänzt: „Allerdings kann man meinen Jungs keinen fehlenden Kampfgeist nachsagen. Mehr ging letzten Samstag einfach nicht. Am Samstag wollen wir mit der gleichen Einstellung auflaufen und werden Ansbach bis zur letzten Sekunde alles abverlagen.“ Zwar rutschten die Baskets durch die Niederlage auf den vierten Rang ab, weil aber am Sonntag Oberhaching im Spitzenspiel gegen Gotha den Kürzeren zog, trennen Platz eins und fünf nur noch zwei Punkte voneinander.

Die Vorbereitung auf das Samstagsmatch verlief jedoch – wie bereits vor einer Woche – alles andere als optimal und so konnten die Vilsbiburger phasenweise nur zu sechst trainieren. „Wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Die Jungs, die fit waren, haben mit guter Intensität trainiert. Wir hoffen, dass sich bis zum Wochenende die Personalsituation entspannt“, so Prote.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist Spannung pur bei Spielen gegen den Samstagsgegner vorprogrammiert, lieferten sich die Baskets und Ansbach doch in den letzten Jahren viele bis zum Schluss umkämpfte Spiele. Aktuell liegt Ansbach mit einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen bei acht Niederlagen auf dem siebten Tabellenplatz. Ohne die verletzten Leistungsträger Paul Nzeocha (11,1 Punkte und 7,1 Rebounds pro Spiel) und Walter Simon (17,9 Punkte und 6,6 Rebounds) mussten die Piranhas am vergangenen Spieltag auf zwei tragende Säulen verzichten. Trotz der schlechten Voraussetzungen schrammten die Piranhas im Derby gegen Treuchtlingen nur knapp an einem Sieg (75:80) vorbei. Verlassen kann sich Coach Martin Ides nämlich auf seine Routinieres Nick Freer (15,8) und Goran Petrovic. Im Hinspiel hatten die Baskets beim 76:95 alles unter Kontrolle. Geht es nach den Vilsbiburgern soll dies auch am Samstag so sein.


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