28.01.2018, 19:57 Uhr

Das Auf und Ab der Baskets geht weiter Personell geschwächte Baskets kassieren in Schwabing nächste Auswärtspleite

Kendall Timmons (24 Punkte, 13 Rebounds) stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage. (Foto:  Birgit Schmideder)Kendall Timmons (24 Punkte, 13 Rebounds) stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage. (Foto: Birgit Schmideder)

Die Rückrunde der Baskets Vilsbiburg verläuft weiterhin wie eine Achterbahnfahrt. Einem dominierenden Start-Ziel-Sieg gegen TTL Basketball Bamberg (95:74) folgte am vergangenen Wochenende eine 75:92-Auswärtsniederlage beim MTSV Schwabing.

MÜNCHEN/VILSBIBURG Bereits unter der Woche standen die Zeichen für die Vilsbiburger alles andere als gut. Prüfungsphase bei den Studenten, Verletzungen und die Grippe verhinderten eine optimale Vorbereitung auf das schwierige Match in Schwabing. Zwar wurde Youngster Eduard Hoffmann rechtzeitig zur Samstagspartie wieder fit, Michael Theisinger (Rückenprobleme) und Lubos Novy (Grippe) standen dem Trainerduo Prote/Vilas jedoch nicht zur Verfügung. Somit ging es auf den großen Positionen stark dezimiert zu den körperlich überlegenen Schwabingern.

Von der ersten Sekunde an entwickelte sich in der Morawitzkyhalle eine rasante und intensive Partie. Beide Teams schenkten sich nichts und gaben einander keine Verschnaufpausen. Aboki, Guddemi, Mayr und Timmons punkteten in de Anfangsphase für die Niederbayern und gestalteten die Partie ausgeglichen (12:12; 5. Spielminute). Auch bis zum Viertelende konnte sich kein Team deutlich absetzen und das Prote-Team lag weiterhin in Schlagdistanz (18:22). Joshua Guddemi, der mit 16 Punkten und 7 Rebounds eine solide Leistung zeigte, brachte die Seinen per „Dreier“ wieder auf einen Punkt heran (21:22), in Führung gehen konnten die Vilsbiburger jedoch nicht.

Mitte des zweiten Viertels (29:33; 14. Spielminute) kam dann der Knackpunkt im Spiel. Die personell dezimierten Baskets mussten bereits jetzt der kurzen Rotation und dem enorm hohen Tempo Tribut zollen und konnten die Intensität nicht mehr mitgehen. Schwabing zog mit einem 12:0-Lauf auf 16 Punkte davon (45:29) und ließ sich diesen Vorsprung auch bis zur Halbzeitpause nicht mehr nehmen (49:33).

„Als die Kräfte nachließen, haben wir den Ball nicht mehr bewegt, sind nicht zum Korb gezogen und haben uns auf unsere Distanzwürfe verlassen, die nicht fallen wollten. Aktuell ist unser Problem, dass wir in solchen Sitautionen versuchen, über Einzelaktionen zurück ins Spiel zu kommen“, so Coach Holger Prote in der Halbzeitpause.

Zwar stemmten sich die Baskets nach dem Seitenwechsel vehement gegen die drohende Niederlage, kämpften um jeden Ball und gaben auch in der Verteidigung richtig Gas. Wirklich gefährlich wurde man Schwabing aber nicht mehr, da diese auf sämtliche Aufholbemühungen die richtige Antwort parat hatten. Auch wenn man das dritte (18:17) und vierte Viertel (24:26) am Ende ausgeglichen gestalten konnte, die 75:92-Niederlage konnte man nicht mehr verhindern.

„Klar ist eine Niederlage immer bitter und schmerzhaft. Anders als noch in Oberhaching kann ich meinem Team heute keine fehlende Leidenschaft oder Einsatzbereitschaft vorwerfen. Wir haben bis zur letzten Sekunde alles gegeben, was noch im Tank war“, resümiert Headcoach Holger Prote nach dem Spiel.

Am kommenden Samstag (Spielbeginn 18.30 Uhr) empfangen die Baskets zum nächsten Heimspiel die „Piranhas“ aus Ansbach in der Vilsbiburger Ballsporthalle.


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