29.12.2017, 09:17 Uhr

Nur noch zwei Punkte Rückstand Der EV Landshut hat jetzt die „Pole Position“ im Visier

Max Hofbauer (Mi.) feierte gegen Peiting sein Comeback. (Foto:  Christian Fölsner)Max Hofbauer (Mi.) feierte gegen Peiting sein Comeback. (Foto: Christian Fölsner)

Der EV Landshut hat sich am Donnerstagabend für die zwei Tage vorher in Peiting erlittene 1:2-Niederlage gebührend revanchiert. Mit 7:2 schickten die Rot-Weißen den ECP mit einer ordentlichen Abreibung nach Hause – und haben selbst den Anschluss zu Spitzenreiter Deggendorf hergestellt.

LANDSHUT Durch die gleichzeitige 2:4-Niederlage des Deggendorfer SC gegen Selb sind die Landshuter bis auf zwei Punkte an den Tabellenfüher herangerückt und könnten – bei günstigen Resultaten – schon am Samstag selbst die „Pole Position“ einnehmen. Sollten Deggendorf (58 Punkte) und Rosenheim (57) in Lindau bzw. in Regensburg Federn lassen und der EVL (56) seinerseits die Auswärtspartie in Waldkraiburg (Spielbeginn um 19.45 Uhr) gewinnen, könnten Coach Axel Kammerer und seine Schützlinge erstmals in dieser Oberliga-Saison vom „Platz an der Sonne“ grüßen.

Mit einer ähnlich starken Leistung wie am Donnerstag sollte einem Erfolg beim EHC nichts im Wege stehen. „Die Löwen“ mussten über Weihnachten einen neuerlichen Trainerwechsel hinnehmen: Tomas Martinec, der Waldkraiburg erst am 8. Dezember übernommen hatte, hatte ein interessantes Angebot aus dem Ausland erhalten und um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Der EHC legte dem Coach keine Steine in den Weg und handelte am ersten Weihnachtsfeiertag einen Auflösungsvertrag mit Martinec aus. Bis zum Ende dieser Oberliga-Saison wird nun wieder Urgestein Rainer Zerwesz die Mannschaft betreuen, Martinec hat derweil den EC Kitzbühel (Alps Hockey League) übernommen.

Für den EVL läuft es derweil – bis auf den kleinen Ausrutscher am zweiten Weihnachtsfeiertag in Peiting – richtig gut. Vor 2.425 Zuschauern schenkten die Rot-Weißen dem ECP am Donnerstag kräftig ein. Stefan Reiter (2), Peter Abstreiter (2), Alexander Ehl, Jackson Kuhn und Viktor Lennartsson sorgten für einen deutlichen 7:2-Heimerfolg. Darüber hinaus feierte der Langzeitverletzte Max Hofbauer am Donnerstag sein Comeback.


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