13.08.2020, 14:09 Uhr

Sportlich Tipps für ein sommerliches Radvergnügen

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Endlich Sommer! Um zum Rad zu wechseln und das Auto in der Garage zu lassen, ist dies die ideale Jahreszeit.

Landkreis kelheim. Damit man mit dem Fahrrad auch bei sommerlichen Temperaturen einzigartige Momente erlebt, hält das Landratsamt Kelheim nützliche Tipps und Tricks bereit.

Passende Bekleidung wählen

Gerade in den frühen Morgenstunden sowie spätabends, wenn es dämmrig oder dunkel ist, kann man als Radfahrer leicht übersehen werden. Hilfreich ist es bereits, Kleidung in hellen Farben oder in Weiß zu tragen. Optimal ist aber reflektierende Kleidung.

Man muss nicht unbedingt zur neongelben Warnweste greifen, sondern kann inzwischen auch auf dezente Applikationen, die sich an schon vorhandene Kleidung anbringen lassen, oder Reflektor-Biesen, zurückgreifen. Dadurch wird man deutlich sichtbarer für sonstige Verkehrsteilnehmer und vermindert so das Risiko, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden.

Fahrradhelm tragen

Um Kopfverletzungen mit massiven Folgen zu verhindern, stellt der Fahrradhelm ein wirkungsvolles Mittel dar. Bei einem Sturz findet ein Abgleiten über den Asphalt aufgrund der glatten Oberfläche des Helms statt, außerdem wird Aufprallenergie durch das Hartschaumpolster aufgenommen. Darüber hinaus wird man von anderen Verkehrsteilnehmern eher wahrgenommen, wenn der Helm über Reflexstreifen oder Rücklicht verfügt.

Unter dem Fahrradhelm können bei längeren Fahrten in der Sonne jedoch Schwierigkeiten mit dem Hitzestau auftreten. Schutz vor einem Sonnenstich, für den unter anderem Kopfschmerzen sowie Bewusstseinsstörungen typisch sind und der dadurch die Verkehrstüchtigkeit erheblich beeinträchtigt, können nur Artikel mit großflächigen Belüftungsöffnungen bieten. Bei anderen Modellen ist es sinnvoll, ein Tuch, das von Zeit zu Zeit nass gemacht werden kann, unter dem Helm zu tragen, um dem vorzubeugen.

Sonnenbrille aufsetzen

Durch Sonnenlicht kann man als Radfahrer geblendet werden, wodurch sich Sehschärfe und Kontrastsehen verschlechtern. Dies gilt vom Grundsatz her natürlich auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. So steigt das Risiko für Unfälle, da Hindernisse leichter übersehen werden. Zudem nimmt, wer bei hoher UV-Strahlung ohne Sonnenbrille Rad fährt, dauerhafte Augenschäden in Kauf.

Empfehlenswert sind vor allem Sonnenbrillen mit entspiegelten Gläsern, da irritierende Lichtreflexe reduziert werden. Dabei ist es ratsam auf das Vorhandensein der Angabe 100 Prozent UV-Schutz oder UV 400 sowie eines CE-Zeichens zu achten.

Ausreichend trinken

Speziell im Sommer ist richtiges Trinken beim Radfahren von großer Bedeutung. Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Benommenheit sind klassische Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel. Sollte man eines dieser Symptome bei sich beobachten, gilt es, die Radtour sofort zu unterbrechen, eine Pause einzulegen, etwas Flüssigkeit zu sich zu nehmen, und abzuwarten. Die Fahrt sollte nur fortgesetzt werden, wenn sich der Zustand bessert, da man andernfalls sich und weitere Verkehrsteilnehmer unnötigerweise gefährden würde.

Um dem vorzubeugen, ist es ratsam stets genügend Flüssigkeit im Gepäck zu haben und diese über die Dauer des Ausflugs verteilt zu trinken. Pro Stunde Radfahren sollte man dabei etwa einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, wofür sich Mineralwasser, Saftschorlen sowie Tee besonders eignen.


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