05.11.2019, 10:42 Uhr

Respekt der Konkurrenz Silber für TSV-Judoka-Mädels bei der Deutschen Vereins-Mannschaftsmeisterschaft U14

(Foto: Burkhard Schmidt.)(Foto: Burkhard Schmidt.)

Einen großen Erfolg konnten am vergangenen Wochenende, 2. und 3. November, einmal mehr die Nachwuchsjudoka des TSV Abensberg feiern. Im brandenburgischen Senftenberg holte sich die Mädchenmannschaft der Altersklasse U14 erstmals den Deutschen-Vizemeister-Titel. Die 23 stärksten Damen-Nachwuchsteams aus der gesamten Bundesrepublik trafen in der Niederlausitz aufeinander.

ABENSBERG / SENFTENBERG Aus der Vorrunde gingen die TSV-Mädels nach Siegen über die Kampfgemeinschaft Blau-Weiß Jarmen/Asia Sport Neubrandenburg (3:2), die KG PSV Frankfurt (Oder)/ RSV Eintracht (4:1), die KG Gotha/Erfurt (4:1), sowie den Döbelner SC (3:2) als Gruppensieger hervor.

Bemerkenswert: Da die leichteste Gewichtsklasse auf Seiten des TSV Abensberg nicht besetzt werden konnte, gingen die Mädels in jedem Kampf zunächst 0:1 in Rückstand. Es durfte also nur noch eine einzige Sportlerin verlieren, wollte man in Rennen bleiben. Diesen Druck bewältigten die eingeschworenen jungen Damen beispielhaft, und erkämpften sich damit den Respekt der Konkurrenz. Auch Trainer Peter Dremow zeigte sich begeistert vom Teamspirit der jungen Damen, und lobte deren selbstbewusstes Auftreten während des Turniers.

Noch am Samstag siegten die Mädels im anschließenden Viertelfinale gegen die KG RJC Burgstädt/ JV IPPON Rodewisch und durften sich damit über den Einzug ins Halbfinale freuen. Dort galt es am Sonntag gegen die Mädchen von der KG KAIZEN Berlin/ Märkisches Viertel die Nerven zu behalten. Vanessa Geretzki, Emma Listl und Dimitra Sioka holten die ersehnten drei Punkte und unter dem tosenden Jubel der ganzen Mannschaft zogen die Mädels von der Abens ins Finale ein.

Gegen die Damen vom JC 71 Düsseldorf sah man zwar Kämpfe auf Augenhöhe, das bessere Ende behielten am Ende aber die jungen Damen aus NRW für sich. Nach der anfänglichen Enttäuschung freuten sich Sportler, Trainer, und Eltern sehr über dieses sensationelle Ergebnis. Sind die Mädels doch damit in der Deutschen Spitze angekommen.


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