11.07.2019, 22:26 Uhr

Zusätzlich zehn Millionen Euro Sonderförderprogramm für Vereinssportstättenbau bringt mehr Geld für finanzschwächere Gemeinden

(Foto: iamnao/123RF)(Foto: iamnao/123RF)

Mit zusätzlich zehn Millionen Euro jährlich wird der Freistaat künftig Sport- und Schützenvereine in finanzschwächeren Kommunen beim vereinseigenen Sportstättenbau unterstützen. „Gerade für viele Sport- und Schützenvereine im ländlichen Raum wird das neue Förderprogramm eine deutlich verbesserte Förderkulisse darstellen. Mit den höheren Fördersätzen setzen wir auch ein Zeichen für das starke Ehrenamt in unseren Vereinen“, berichtet die Kelheimer CSU-Landtagsabgeordnete Petra Högl.

LANDKREIS KELHEIM Danach werden die Fördersätze für Sport- und Schützenvereine in finanzschwächeren Gemeinden deutlich erhöht. In Gemeinden mit durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Steuerkraft bleibe die Förderung unverändert, wie Petra Högl weiter ausführt. Für Räume mit besonderem Handlungsbedarf nach dem Bayerischen Landesentwicklungsprogramm gebe es dabei noch einmal 5 Prozentpunkte mehr Zuschuss. Schließlich könne in Einzelfällen auch für Vereinskooperationen noch einmal zusätzliche individuelle Aufschläge auf den Zuschusssatz gewährt werden. „Neben den staatlichen Zuschüssen werden Vereine bei größeren Maßnahmen ab 250.000 Euro förderfähiger Kosten auch durch zinsvergünstigte staatliche Darlehen beim Bau und der Sanierung ihrer Sportstätten unterstützt“, berichtet Petra Högl. Künftig können Sportvereine damit maximal bis zu 55 Prozent Förderung und ein Darlehen in Höhe von 20 Prozent erhalten. Bislang waren ein Förderzuschuss von 20 Prozent sowie ein Darlehen in Höhe von zehn Prozent möglich. Für das neue Förderprogramm können Sport- oder Schützenvereine ab dem 15. Juli 2019 ihre Anträge direkt an den Bayerischen Landes-Sportverband e. V. (BLSV) bzw. an den Bayerischen Sportschützenbund e. V. (BSSB) richten.


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