03.06.2019, 22:35 Uhr

Starke internationale Konkurrenz Speedway-Grand-Prix-Quali in Abensberg – die Fahrer stehen fest

(Foto: MSC Abensberg)(Foto: MSC Abensberg)

Am Pfingstmontag, 10. Juni, steigt in Abensberg das vierte Rennen der Qualifikation zum Speedway-Grand-Prix 2020. Damit veranstaltet der Motorradsportclub Abensberg, wie jedes Jahr, ein international hochklassiges Sandbahnrennen. Für 16 Fahrer geht es dabei um den Einzug ins Qualifikationsfinale im kroatischen Gorican am 24. August. Nur vier Speedwaypiloten schaffen den Sprung ins Finale. Martin Smolinski, Deutschland Aushängeschild in Sachen Speedway und Vereinsmitglied beim MSC Abensberg, will das natürlich schaffen.

ABENSBERG Die Gegner für Smolinski und den zweiten Deutschen, Tobias Busch, stehen nun auch komplett fest. Aus 14 Ländern kommen die Motorsportler, nur Dänemark schickt wie Deutschland zwei Fahrer, alle anderen sind komplette Einzelkämpfer. Kenneth Bjerre (35) aus Dänemark hat bereits reichlich Grand-Prix-Erfahrung. Sein Landsmann Mikkel Bech Jensen ist zehn Jahre jünger und ehemaliger U21-Team-Weltmeister. Der Pole Pawel Przedpelski ist ebenfalls Jahrgang 1994 und gilt als aufstrebender Fahrer im Speedwayland Polen. Er hat bereits mehrfach als Wildcard-Fahrer am Grand Prix teilgenommen. Aus Schweden kommt Linus Sundström (28), ein international sehr erfahrener Fahrer. Auch den Tschechen Vaclav Milik muss man auf der Karte haben. Der 26-Jährige ist Teamkollege von Martin Smolinski beim AC Landshut, dem deutschen Meister.

Zudem sind Matic Ivacic (Slowenien), Roland Kovacs (Ungarn), Charles Wright (Großbritannien), Paco Castagna (Italien), Jurica Pavlic (Kroatien), Ricards Ansivielusis (Lettland), Aleksandr Loktaev (Ukraine) und Timo Lahti (Finnland) gemeldet. Die beiden Reservefahrer werden vom Team Deutschland gestellt. Valentin Grobauer und Danny Maaßen werden diese Posten besetzen.

Die Bühne ist also gerichtet für einen spektakulären Wettkampf auf der Abensberger Sandbahn mit dem Lokalmatadoren Martin Smolinski. Der freut sich auf viele Fans und bekannte Gesichter. Er weiß, dass die meisten Augen auf ihn gerichtet sein werden. Das ist für den besten deutschen Speedwaypiloten zusätzlicher Ansporn. „Ich will den Fans natürlich auch etwas bieten“, lautet sein Credo. Das Treppchen und die damit verbundene Teilnahme am Qualifikationsfinale am 24. August in Gorican ist das Ziel. Aber wer den Olchinger kennt, weiß, dass ihm der oberste Treppchenplatz am liebsten wäre.


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