07.11.2018, 10:31 Uhr

Sport Abensberger Judoka waren bei der Süddeutschen U15-Einzelmeisterschaft in Pforzheim erfolgreich

(Foto: TSV Abensberg)(Foto: TSV Abensberg)

Am vergangenen Wochenende traten vier talentierte Abensberger Nachwuchsjudokas bei der Süddeutschen Einzelmeisterschaft U15 in Pforzheim an. Für diesen nationalen Wettkampfhöhepunkt ihrer Altersklasse qualifizierten sich zwei Jungs und zwei Mädchen bei der bayerischen Einzelmeisterschaft. Alle vier gingen als große Favoriten für den TSV Abensberg auf die Matte.

ABENSBERG Den Titel bis 60 Kilo holte sich Ali Hodzic am Samstag, 3. November. Der Babone kämpfte sich mit zwei vorzeitigen Siegen locker ins Halbfinale, das er mit einem Armhebel gewinnen konnte. Die Freude über den Finaleinzug war groß. Trotzdem blieb Ali konzentriert und besiegte seinen bayerischen Hauptkontrahenten Simon Miner aus Ansbach ebenfalls vorzeitig. Somit konnte er sich eindrucksvoll vor dem Bundestrainer U18 in Szene setzen und sicherte sich den ersten Platz.

Bei Maxi Felde, dem Süddeutschen Meister des Vorjahres, gab es Probleme an der Waage. Somit war er gezwungen, eine Gewichtsklasse nach oben zu rücken. Hier konnte der amtierende bayerische Meister zwei Kämpfe gewinnen. Danach unterlag er jedoch seinem Kontrahenten. Dadurch blieb ihm leider nur der undankbare fünfte Platz.

Am Sonntag, 4. November lief es ebenfalls erfolgreich bei den Mädchen. Die bayerische Meisterin bis 33 Kilo, Vivien Vajkant, gewann souverän alle ihre Vorrundenkämpfe. Auch im Halbfinale machte sie anhand eines Haltegriffes kein langes Prozedere. Große Wermutstropfen flossen gegen ihre Finalgegnerin, die sie zuvor schon bezwingen konnte. Hier wurde ihr eine verbotene Aktion zum Verhängnis, die trotz Führung die Niederlage in diesem Kampf bedeutete. Die Enttäuschung war zunächst groß. Am Ende kann Vivien jedoch stolz auf ihre Leistung und auf sich als Vizemeisterin sein.

Die dritte Medaille für den TSV Abensberg gewann Vanessa Geretzki bis 40 Kilo. Auch Vanessa kam sicher nach zwei vorzeitigen Siegen ins Halbfinale. Dort unterlag sie aber der Favoritin und Titelsiegerin aus Heidelberg. Im Kampf um Bronze fand sie zu ihrer alten Stärke zurück und holte sich die ersehnte Medaille.

Für Trainer Peter Dremow war es mit drei Platzierungen trotzdem ein gelungenes Wochenende in Pforzheim. Dank seiner großartigen Arbeit als Trainer, seiner wohltuenden Worte als Berater sowie seiner unterstützenden Leistung als Organisator sind wir froh ihn in unserem Judo-Team beim TSV Abensberg zu haben und hoffen auf solch weitere grandiosen Erfolge unserer Nachwuchsjudokas.


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