23.01.2018, 19:52 Uhr

„Danke Schiri“ Oberpfälzer Schiris erhalten Auszeichnung für ihr Engagement

(Foto: gth/agt/BFV)(Foto: gth/agt/BFV)

Für ihr besonderes Engagement am Platz, aber auch in der Gesellschaft, wurden 15 Fußballschiedsrichter aus den sechs Gruppen der Oberpfalz im Rahmen der DFB-Aktion „Danke Schiri“ geehrt.

BAD ABBACH „Schiedsrichter sind die beste Ehrenamtler“, verwies Bezirksobmann Andreas Allacher bei der Ehrung in den Asklepios-Kliniken Bad Abbach auf zahlreiche Spitzenfunktionäre im Bayerischen Fußballverbandes wie Präsident Dr. Rainer Koch oder Verbandsspielleiter Josef Janker, die ihre Hobby-Karriere jeweils als Unparteiische begonnen hätten. Die Schiedsrichter wurden in drei Kategorien von ihren jeweiligen Gruppen für diese Auszeichnung nominiert; der jeweilige Bezirkssieger fährt am Osterwochende zur Landesehrung am Rande des Bundesligaspiels Bayern München gegen Borussia Dortmund.

Bei den Schiedsrichterinnen kürte der Bezirksschiedsrichterausschuss Teresa Mauerer aus der Gruppe Cham zur Oberpfalzsiegerin; auch Anna-Lena Mayer (Weiden) und Naima Gherbali (Regensburg) freuten sich über die Auszeichnung.Aus der Kategorie „über 50 Jahre“ darf Ludwig Schreml, der 28 Jahre Jugendeinteiler der Gruppe Weiden war und selbst über 8000 Spiele gepfiffen hat, nach München fahren. Ebenfalls zahlreiche Meriten haben sich Peter Scholz (Cham), Walter Ketzler (Parsberg), Karl Vollmer (Amberg), Hubert Schmidt (Regensburg) und Josef Weingärtner (Schwandorf) erworben. Bei den Schiedsrichtern unter 50 Jahren ist Simon Ettl (Regensburg) der Bezirkssieger. Außerdem wurden Tobias Buchfink (Schwandorf), Timmy Joe Schlesinger (Weiden), Franz Stang (Parsberg), Jürgen Kraus (Cham), Thomas Ehrnsperger (Amberg) für ihr Engagement auf und neben dem Fußballplatz ausgezeichnet.

Bezirksvorsitzender Thomas Graml lobte die Geehrten als Leuchttürme ihrer Schiedsrichtergruppen und bestes Argument gegen den zunehmenden Schiedsrichtermangel. Bei diesem Thema nahm er auch die Vereine mit ins Boot: „Die Vereinsvertreter, die jetzt am stärksten die Schiedsrichter kritisieren, werden die ersten Beschwerdeführer sein, wenn ihre unterklassige Mannschaft nicht mehr mit neutralen Referees besetzt werden können.“


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