30.11.2017, 13:20 Uhr

Judo Grand Slam in Tokyio und Deutsche Meisterschaft: Abensberger Mattenkämpfer sind überall vertreten

Manuel Scheibel in einer Gruppe junger Japanischer Judoka während des Trainingsaufenthalts in Nobeoka. (Foto: Manuel Scheibel)Manuel Scheibel in einer Gruppe junger Japanischer Judoka während des Trainingsaufenthalts in Nobeoka. (Foto: Manuel Scheibel)

Die Deutsche Nummer eins und zwei bis 66 Kilogramm, sind seit Sonntag, 12. November, in Japan schon beim Training mit der Deutschen Judo-Nationalmannschaft

TOKYO/ABENSBERG Und beide werden am Samstag, 2.Dezember, im Tokyo Metropolitan Gymnasium den Tokyo Grand Slam 2017 bestreiten, die Rede ist von Sebastian Seidl und Manuel Scheibel. Manuel Scheibel trainiert seit Dienstag, 14. November, mit der Nationalmannschaft in Japan in Nobeoka/Präfaktur Miyazaki. Seidl ist am Sonntag, 26. November, nach Japan gereist, beide befinden sich jetzt aktuell im Wettkampfhotel mit der Mannschaft und Bereiten sich nun in Tokyo auf das Turnier vor. Manuel wird nach dem Wettkampf mit einem Großteil der Mannschaft und dem Bundestrainer Richard Trautmann am Montag, 4. Dezember, die Heimreise antreten, wobei Sebastian Seidl nach dem Turnier noch zum Internationalen Trainingscamp bleibt und erst am Sonntag, 10. Dezember, wieder die Heimreise antritt.

In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm sind momentan auf der Liste 39 der Weltbesten Athleten gemeldet. An Position eins ist der momentan Weltranglistenerste, Tal Flicker aus Israel gesetzt. Der zweite der Weltrangliste, der Japaner Abe Hifumi ist an Position zwei. Der bekannteste internationale aus Abensberger Sicht, Georgii Zantaraia (Weltrangliste elf) ist an Position sieben gesetzt. Auf Position 23 folgt Manuel Scheibel (Weltrangliste 83) und auf Platz 31 Sebastian Seidl (Weltrangliste 172). Man darf gespannt sein, was die Auslosung für beide ergibt. Andere Athleten aus dem Bundesligakader sind der Österreicher Aaron Fara bis 100 Kilogramm sowie Daniel Allerstorfer über 100 Kilogramm sowie Or Sasson aus Israel und der Tschechische Olympiasieger Lukas Krpalek beide ebenfalls im Schwergewicht.

Für den Gewinn der Goldmedaille gibt es 5.000 US Dollar, für Silber 3.000 US Dollar und für Bronz 1.500 US Dollar Preisgeld.


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