04.03.2019, 17:08 Uhr

Glückliches Ende der Mission Black Bears schaffen den Klassenerhalt

(Foto: Black Bears)(Foto: Black Bears)

Nach verdientem 5:3-Sieg in Selb bleibt Freising die Relegation erspart

FREISING Doch noch ein versöhnliches Ende für die Eishockey-Spieler der Black Bears Freising. Durch ein ganz starkes letztes Drittel und einen letztlich verdienten 5:3-Sieg bei der zweiten Mannschaft des VER Selb haben die Männer von Coach Markus Knallinger den Klassenerhalt geschafft – ohne Relegationsspiele.

Allen im Bears-Team war klar, dass unter allen Umständen ein Sieg hermusste, ein Punkt wäre zu wenig gewesen gegenüber Trostberg und auf ein erfolgreiches Penalty-Schießen mit dann zwei Zählern wollte sich doch keiner verlassen. Und so gaben die Freisinger von Anfang an Gas, trafen aber auf einen Selber Gegner, der trotz des gesicherten Ligenerhalts voll dagegen hielt und zur Überraschung aller mit 16 anstelle der üblichen zwölf Spieler auflief.

So bot sich den Zuschauern ein schnelles, faires Spiel mit vielen tollen Torszenen, doch zwei starke Torhüter mit Manuel Hanisch bei Freising und Radek Uhrin bei Selb sowie zwei energische Abwehrreihen verhinderten einen Einschlag.

Mit 0:0 wurden erst einmal die Seiten gewechselt, auch danach neutralisierten sich beide Reihen weitgehend gegenseitig. Nur langsam schlichen sich die ersten Fehlpässe und Unsicherheiten ein, die dann sofort gnadenlos ausgenutzt wurden. Das 1:0 durch Schmid in der 30. Minute beantwortete Christian Birk auf Zuspiel von Sebastian Kröger sowie Martin Dürr auf Vorlage von Anton Münzhuber in den Minuten 34 und 35 mit dem 2:1 für Freising. Wieder dauerte es kaum drei Minuten, und erneut schoss Schmid den Ausgleich für die Gastgeber. Ein Spiel auf Augenhöhe ging in den Schlussabschnitt.

Freising zündete nach der Pause den Turbo. Chance auf Chance wurde mit wirklich sehenswerten Kombinationen herausgespielt, vorerst hielt das Selber Bollwerk um Goalie Uhrin noch. Doch in der 50. Minute trat das Trio Armin Dünzl, Martin Dürr und Manuel Kühnl in Aktion und sorgte für das 3:2 für Freising. Und nur 22 Sekunden später bediente Kühnl seinen Sturmpartner Dürr, der zog unnachahmlich in Richtung Selber Tor, holte weit zum Schuss aus – und passte doch quer zum mitgeeilten Birk, der die Scheibe nach dem schönsten Angriff des Abends versenkte.

Das war der Sieg und der Klassenerhalt, dies war den Freisinger Spielern und Betreuern in dem Moment klar. Fünf Minuten später noch das Sahnehäubchen erneut durch Birk zum 5:2, wieder hatte ihn Dürr bedient. Großen Respekt genießt allerdings die Leistung der Selber, die bis zum Schluss voll weiterkämpften und Tore schießen wollten, obwohl es für sie um gar nichts mehr ging. Der Lohn war noch das 3:5 in der Schlussminute.

Freising hatte letztlich verdient gewonnen und die Landesliga doch erhalten. Dementsprechend groß war der Jubel auf dem Eis und in der Kabine, dass man die Abstiegsspiele gegen Bad Wörishofen vermeiden konnte.