06.12.2018, 20:21 Uhr

Jetzt kommen Dingolfing und Haßfurt Den Bears helfen nur noch Siege

(Foto: 123RF)(Foto: 123RF)

Nach den vielen vergebenen Siegen und Punkten in den vergangenen Wochen stehen die Eishackler der Black Bears vor den entscheidenden Spielen, um Tabellenplatz 5 oder besser und damit die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga zu erreichen und nicht in die Abstiegsrunde zu müssen.

FREISING Doch dazu müssen gegen die vermeintlich „schwachen“ Gegner Siege her: am Freitag (Spielbeginn 20.15 Uhr) kommt der Tabellenachte aus Dingolfing, am Sonntag (18 Uhr) allerdings der Tabellenführer Haßfurt.

„So langsam lichtet sich unser Lazarett ein wenig, aber am Wochenende werden definitiv noch unsere Stürmer Christian Birk und Alexander Völkel fehlen. Doch lamentieren nützt nichts, wir müssen kämpfen, das spielen, was wir seit Monaten trainieren – dann können wir jeden schlagen“, sagt Trainer Markus Knallinger. Das ist auch dringend notwendig nach fünf Niederlagen aus den letzten sieben Spielen.

Am Freitag werden die Isar Rats aus Dingolfing erwartet, die wollten eigentlich auch oben mitspielen, haben aber bislang nur fünf Siege einfahren können, darunter leider auch ein 3:2 nach Verlängerung gegen Freising. Zudem haben die Isar Rats noch einmal personell nachgelegt und den 24-jährigen Tschechen David Bílek aus Budweis für die erste Reihe verpflichtet, zur Not schnallt sich auch der 39-jährige Trainer und Ex-DEL-Spieler Dustin Whitecotton immer wieder seine Schlittschuhe an. Die Dingolfinger verloren gegen Selb, Moosburg und Pfaffenhofen, unterlagen aber zwei Mal nur ganz knapp mit 7:8 und 6:7 gegen Tabellenführer Haßfurt, der hatte die Bears vor vier Wochen mit 13:2 aus der Halle geschossen. „Wir unterschätzen Dingolfing auf keinen Fall, auch wenn sie deutlich hinter uns stehen. Wenn wir unsere mannschaftliche Geschlossenheit zeigen, dann packen wir die! Sehr hilfreich wären natürlich viele Fans, die uns unterstützen“, sagt Knallinger.

Die und viel Glück brauchen er und seine Bears auch zwei Tage später gegen Haßfurt, mit 105 geschossenen Toren (Freising 56) haben sie fast doppelt so viele erzielt wie der Rest der Liga, mit Ausnahme von Amberg. Und geschossen werden diese Tore vom mächtigen Tschechen- und Slowakenblock des Teams Franek, Babkovic, Sramek, Hora und Trübenekr. Doch auch die treffen nicht immer, spielten sogar schon einmal sieben Drittel lang gegen Pfaffenhofen und Freising ohne ein einziges Erfolgserlebnis, ehe ausgerechnet gegen die Bears die Tormaschine in Gang kam. Aber sie kassieren auch ziemlich viele Gegentore (66), nur die drei auf den letzten Tabellenplätzen haben mehr eingeschenkt bekommen. Die Aufgabe für die Bears ist also schwer, doch keineswegs unlösbar. Dazu zählt natürlich ein weiterhin gutes Abwehrverhalten wie in den letzten beiden Spielen gegen Vilshofen und Selb, eine bessere Chancenauswertung – und vor allem ein effektiveres Überzahlspiel, das ist bislang nämlich wirklich grausam harmlos.


0 Kommentare