15.11.2018, 08:42 Uhr

Bears wollen jetzt zwei Siege Hassfurt war nur ein Ausrutscher – jetzt geben die Bears Vollgas

Coach Markus Knallinger hat seine Jungs neu motiviert. (Foto: bb)Coach Markus Knallinger hat seine Jungs neu motiviert. (Foto: bb)

Nach einem Wochenende mit lediglich einem Punkt wollen die Black Bears in der Eishockey-Landesliga bei den beiden Heimspielen am Freitag (20.15 Uhr) gegen die zweite Mannschaft der VER Selb sowie am Sonntag (18 Uhr) gegen den ERSC Amberg wieder voll angreifen und möglichst zwei Mal gewinnen. Die einen sind Vorletzter, die anderen Zweiter – es ist also einiges drin.

FREISING „Wir haben drei Spiele nacheinander, gegen Pfaffenhofen, in Waldkirchen und in Vilshofen klasse Eishockey gespielt – so wie ich es mir vorstelle“, sagt Coach Knallinger. Die letzte Minute in Vilshofen, als man einen Drei-Tore-Vorsprung verspielte und sogar noch verlor, „das war einfach unglaublich unprofessionell – das haben wir intensiv besprochen, das passiert uns bestimmt nicht mehr!“ Das Spiel in Hassfurt und die hohe 2:13 Niederlage, für Knallinger ein Ausrutscher. „Ein Drittel haben wir wirklich gut gespielt, da hatten die Hassfurter dann schon sieben Drittel kein Tor mehr geschossen. Ich habe meine Jungs gewarnt, dass die ja nicht ins Laufen kommen dürfen, genau das ist passiert.“ Hinzu kam, dass beide Bears-Torhüter keinen guten Tag erwischt hatten, vorne wurden Chancen leichtfertig vergeben – und aus Knallingers Sicht waren auch die Schiedsrichter unglaublich parteiisch. „Wir haben im Schnitt in neun Spielen nie mehr als 14 Strafminuten und hier plötzlich 34, obwohl wir ganz bestimmt nicht hart gespielt haben. An dem Tag kam einfach alles zusammen!“ Das sei im Team besprochen, abgehakt und verarbeitet. Die Jungs hätten diese Woche wieder enorm Gas gegeben im Training.

Die zweite Mannschaft des Oberligisten Selber Wölfe steht wie schon im Vorjahr tief im Tabellenkeller, hat von acht Spielen nur eines gegen Dingolfing gewonnen. „Aber ein Selbstläufer wird auch das nicht, in der Liga kann wirklich fast jeder jeden schlagen. Wenn wir wieder in die Spur kommen und unser Eishockey spielen, dann rechne ich fest mit einem Sieg“, sagt Knallinger.

Nicht so sicher ist er sich beim zweiten Heimspiel des Wochenendes, am Sonntag gegen den ERSC Amberg, der von seinen sieben Spielen nur eines verloren hat: gegen Hassfurt, wo die Bears gerade eine Packung abgeholt haben. „Die stehen nicht umsonst da oben, schießen viele Tore und haben zahlreiche ehemalige Oberliga- und Bayernligaspieler um den Ex-Straubinger DNL-Spieler Bernhard Keil aufgebaut. Die sind stark, doch wenn wir konzentriert spielen, so wie wir es können, dann können wir jeden schlagen!“

Personell kann Knallinger wieder auf die zuletzt verletzten Dennis Berndt und André Osterreich zurückgreifen. „Ich würde immer gerne mit vier Reihen Vollgas-Eishockey spielen, aber leider fehlt jedes Mal der ein oder andere, dass es nominell klappt. Dann könnte jede Reihe 30, 35 Sekunden mit Höchsttempo spielen und wir hätten viel mehr Möglichkeiten.“

Beim Spiel gegen Amberg findet wie in jeder Saison das Pausengame der jüngsten Nachwuchsmannschaft der Black Bears Freising statt. Die neuen Laufschüler (U9/U11) zeigen in der ersten Drittel-Pause, was sie bereits alles drauf haben und wollen so neue Mädchen und Buben zum Eishockey locken.


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