26.10.2018, 09:21 Uhr

Zwei Spiele am Wochenende Black Bears wollen mit Einsatz und Tempo weiter punkten

Trainer Markus Knallinger hofft auf gute Leistungen seines Teams. (Foto: Black Bears)Trainer Markus Knallinger hofft auf gute Leistungen seines Teams. (Foto: Black Bears)

Am Freitag spielen die Black Bears daheim gegen Waldkirchen, am Sonntag will das Knallinger-Team in Dingolfing gewinnen.

FREISING Nach der ersten Niederlage der Freising Black Bears in Pfaffenhofen treffen sie am Freitag (20.15 Uhr) in der heimischen Weihenstephan Arena auf den ESV Waldkirchen, ein Team, das gespickt ist mit tschechischen Spielern und wohl zu den stärksten in der Liga zählt. Am Sonntag muss die Knallinger-Truppe nach Dingolfing zu den IsarRats, eine Mannschaft, die ebenso wie Freising auf Legionäre verzichtet.

Die Niederlage in Pfaffenhofen geht laut Trainer Markus Knallinger absolut in Ordnung. Der Ex-Bayernligist sei spielerisch besser besetzt, „bei uns waren die vielen ehemaligen Pfaffenhofener übermotiviert und machten Fehler.“ Zudem sei im Team die Einstellung festzustellen gewesen, dass man nicht gut spielen könne und trotzdem irgendwie gewinne. „Das werde ich im Training deutlich ansprechen! Wir haben keine Stars, die ein Spiel alleine drehen können, sondern nur ein starkes Kollektiv. Wenn alle ihre Leistung bringen und Vollgas geben, dann können wir auch weiter siegen“, verspricht Knallinger den Fans. Wie stark die Bears als Team seien sehe man schon daran, dass alle Reihen Tore schießen und nicht ein Spieler als der Goalgetter herausrage.

Am Freitag stellt sich der ESV Waldkirchen vor, die „Crocodiles“ hielten sich nicht an die Liga-Absprache, nur maximal zwei Ausländer zu verpflichten, um dem heimischen Nachwuchs Spielzeiten zu geben. Im 16-köpfigen Kader stehen mittlerweile zehn Tschechen, sieben davon kamen neu in dieser Saison aus Passau oder Vilshofen, aber auch direkt aus den höchsten tschechischen Ligen. Die beiden, die die Bears in den Griff bekommen müssen, sind Vladimir Skoda, der vor ein paar Monaten noch als Profi in der slowakischen Extraliga auf Torejagd ging sowie Robert Vavroch. Obwohl bereits 44-jährig, ist er immer noch topfit, hat seit 2013 für Vilshofen in 652 Spielen 863 Scorerpunkte gesammelt. Zu Hause verloren die Waldkirchner das erste Ligaspiel gegen den anderen Meisterfavoriten Hassfurt mit 1:8, dafür gewannen sie das Rückspiel bei den Franken 8:4 sowie in Bad Aibling mit 8:1.

Am Sonntag fahren die Bears zu den IsarRats nach Dingolfing, die ebenso auf heimischen Nachwuchs setzen. Im Verein hat es nach der letzten Saison gewaltig rumort, daher sind Vorstand, Trainer Dustin Whitecotton, Betreuer sowie einige Spieler neu. In der Stadt herrscht wie immer Eishockey-Euphorie, zum ersten Vorbereitungsspiel kamen 300 Besucher, zum ersten Punktspiel gegen Vilshofen gar 500. Das verloren die Dingolfinger zwar mit 4:5, ein „Formfehler“ der Gäste führte nach Protest des EVD aber zu einer 5:0-Wertung für Dingolfing. In Moosburg verloren sie mit 3:4.

„In dieser Liga und zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt ist für uns jeder Gegner schwer und wir müssen das Spiel abwarten. Aber wir haben mit Johannes Sedlmeier und Marco Krojer zwei starke Torhüter, dazu drei gleich stark besetzte Reihen. Ich bin daher sehr zuversichtlich, wenn jeder seine Leistung abruft, dass wir punkten können. Natürlich brauchen wir dazu die lautstarke Unterstützung unserer Fans“, lädt Coach Knallinger ein.


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