12.08.2018, 14:00 Uhr

W eiter ungeschlagen SE Freising weiter gut in Form

(Foto: 123rf)(Foto: 123rf)

Einen klaren 3:0-Sieg holte sich der SE Freising am Freitagabend beim Aufsteiger ASCK Simbach am Inn.

FREISING Die Gastgeber hielten nur eine Halbzeit lang mit dem SEF mit, nach dem Wechsel mussten sie dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten Tribut zollen und hatten Glück, nicht noch höher zu verlieren. Die Freisinger bleiben dadurch in der Landesliga Südost ungeschlagen und übernahmen zumindest bis Samstag die Tabellenführung.

Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da führte der SEF bereits mit 1:0. Mesut Toprak flankte von rechts, im Strafraum stand Domagoj Tiric sträflich ungedeckt und köpfte ein. Die Freisinger bestimmten zunächst weiter das Spiel, ehe nach etwa 15 Minuten Simbach immer stärker wurde. Mit viel Tempo wurden die Angriffe vorgetragen, der ASCK erarbeitete sich eine Fülle von Chancen, spielten sie aber nicht konsequent zu Ende oder vergab sie leichtfertig. Trotzdem hätte der SEF unmittelbar vor der Pause seine Führung beinahe ausgebaut, als Martin Schön einen Ball abtropfen ließ und der anschließende Schuss von Tiric an die Latte ging.

Torjäger Andreas Hohlenburger war in der 1. Halbzeit weitgehend abgemeldet, seine Mitspieler konnten ihn nicht in Szene setzen. Und als er nach der Pause in der 50. Minute einmal durch war, pfiff der Schiedsrichter Abseits. In der 52. Minute erkämpfte sich Hohlenburger erneut den Ball, legte quer auf Florian Schmuckermeier und der schoss von der Grundlinie aus spitzem Winkel zum 2:0 ein. Bei den Gastgebern war nun irgendwie die Luft raus. Hohlenburger stand nun immer wieder im Blickpunkt. Das Zuspiel auf die Freisinger Sturmspitze funktionierte nun, die Chancenverwertung noch nicht. In der 58. Minute konnte er gerade noch gestoppt werden, vier Minuten später verlängerte Schön mustergültig auf Hohlenburger, der aber aus drei Metern neben das Tor schoss. In der 68. Minute entledigte sich Hohlenburger in seiner typischen Art seines Verteidigers, aber schoss vorbei. So eine Chance verwertet er normalerweise im Schlaf. In der 72. Minute spielt Toprak Hohlenburger an, diesmal traf er den Pfosten. Ein Hohlenburger-Tor lag nun förmlich in der Luft und in der 75. Minute fiel es dann auch. Der Torhüter der Simbacher wollte nach einer Rückgabe den Ball nach vorne schlagen, ließ sich aber den Ball von Schön abluchsen. Der legte sofort auf Hohlenburger und diesmal klappte es, der Ball landete zum 3:0 im Kasten der Gastgeber. Weil er darüber zu intensiv jubelte, bekam er die gelbe Karte. Machte aber nichts, die Simbacher konnten nicht mehr, sie hatten in der 2. Halbzeit keine einzige Chance.

Trainer Alex Plabst war mit dem 3:0 hoch zufrieden. Schließlich sei Simbach eine starke Mannschaft und habe zuvor daheim noch keinen Punkt abgegeben. „Aufgrund unserer vielen Chancen war der Sieg hoch verdient“, sagte Plabst.

Für den SEF im Einsatz: Stefan Wachenheim, Robert Rohrhirsch, Christoph Glas, Michael Schmid, Andreas Schredl, Sebastian Thalhammer, Florian Schmuckermeier (73. Jonas Mayr), Domagoj Tiric, Mesut Toprak (80. Yu Asanuma), Martin Schön, Andreas Hohlenburger (86. Nureddin El Sayed).


0 Kommentare