08.04.2018, 10:27 Uhr

Landesliga SEF: Viel Pech und kein Glück

(Foto: SE Freising)(Foto: SE Freising)

Nach dem grandiosen Start in die Rückrunde rumpelt’s jetzt beim SE Freising.

FREISING Nach der 1:2-Niederlage am Mittwoch in Deisenhofen gab es nun ein enttäuschendes 1:1 gegen den TSV Moosach/Grafing.

Ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen, aber es fehlte am nötigen Glück. Der Vorsprung in der Landesliga Südost auf den SV Türkgücü München ist dadurch auf zwei Punkte zusammengeschrumpft.

Das Spiel war gerade einmal sieben Minuten alt, da lagen die Freisinger auch schon in Führung. Nach einer schönen Kombination von Christoph Glas über Sebastian Thalhammer und Pascal Preller kam Jimmy Joseph an den Ball und zwei Meter vor dem Tor fackelt der nicht lange. Danach hatte der SEF beste Gelegenheiten das Ergebnis zu erhöhen. In der 10. Minute köpfte Mesut Toprak an die Latte, kurz danach flog er an einer Flanke vorbei. Preller stand in der 23. Minute frei vor dem Tor und schoss vorbei, danach verpasste er eine Flanke ganz knapp, und so weiter und so weiter. Als dann auch einmal die Moosacher in den Freisinger Strafraum kamen, passierte es. Philipp Urban versuchte etwas zu ungestüm den Ball zu klären, foulte den Gegner und der Schiedsrichter gab Elfmeter. Alexander Rojek schoss in der 38. Minute unhaltbar für Torhüter Stefan Wachenheim ins linke Eck. Die Freisinger hatten danach weitere gute Chancen zur erneuten Führung, in der 43. Minute etwa, als Florian Schmuckermeier aus 12 Metern die Latte des Moosacher Gehäuses traf.

Nach der Pause machten die Platzherren mehr Druck, kämpften um jeden Ball und fuhren immer wieder gute Konter. Die Freisinger dagegen kamen nicht mehr richtig durch, ein paar Schüsse, die drüber oder daneben gingen, mehr war nicht. Die nach vorne geschlagenen Bälle waren meist zu lang und wurden eine sichere Beute des Torhüters. In der 54. Minute bereits hatte Trainer Alex Probst Andreas Hohlenburger eingewechselt, der lange verletzt war und nur im Notfall spielen sollte, der war jetzt gegeben. Doch den Freisingern fehlte weiter das Glück, Joseph köpfte an den Pfosten, der eingewechselte Andi Manhart zielte knapp vorbei, und in der 88. Minute traf Schmuckermeier wieder nur den Pfosten. Zu diesem Zeitpunkt war der SEF in Überzahl, weil der Moosacher Tobias Knöcklein nach einem bösen Foul an Hohlenburger in der 86. Minute die gelbrote Karte bekommen hatte. Die Freisinger warfen in der Schlussphase alles nach vorne, aber der Ball wollte nicht ins Tor. „Das Spiel haben wir in der 1. Halbzeit versemmelt“, meinte Trainer Plabst nach der Begegnung, „da hätten wir 3:0 führen müssen“. Aber erst das Pech bei den Lattenschüssen, sagte er, und dann auch noch so einen dummen Elfmeter, „dann wird es eben schwierig“.

Für den SEF im Einsatz: Stefan Wachenheim, Andreas Schredl, Christoph Glas (59. Florian Härtel), Michael Schmid, Osaro Aiteniora, Philipp Urban (54. Andreas Hohlenburger), Sebastian Thalhammer, Florian Schmuckermeier, Pascal Preller (79. Andi Manhart), Mesut Toprak, James Joseph.


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