18.02.2018, 09:54 Uhr

3:3 gegen Unterföhring SEF meistert jede Lage

(Foto: SE Freising)(Foto: SE Freising)

Nicht einmal Schnee und Eis können die Freisinger bremsen.

FREISING Bei starkem Schneetreiben spielte der SEF am Samstag in der Savoyer Au gegen den FC Unterföhring. 3:3 endete die Partie auf schwierigem Geläuf, denn vom grünen Kunstrasen war schon nach 15 Minuten nichts mehr zu sehen. Trotzdem, die Freisinger verkauften sich ausgezeichnet gegen den Regionalligisten, hatten in der 1. Halbzeit sogar mehr vom Spiel und hätten eigentlich nach wenigen Minuten schon 2:0 in Führung liegen müssen. Andreas Hohlenburger und James Joseph hatten nämlich zwei dicke Chancen, die sie etwas überhastet vergaben. Umso überraschender gingen dann die Gäste in Führung, als Sebi Waas in der 17. Minute den Ball am Torwart vorbei ins eigene Netz lenkte.

Doch die Antwort des SEF ließ nicht lange auf sich warten. Hohlenburger erkämpfte sich den Ball und sein Schuss sprang vom Innenpfosten zum Ausgleich ins Tor. In der 33. Minute war Hohlenburger dann der Vorlagengeber. Seine flache Hereingabe drückte Michael Schmid über die Linie. Wenige Minute später allerdings, als die Freisinger Abwehr einen Moment unaufmerksam war, kamen die Gäste bei einem ihrer seltenen Gegenstöße zum 2:2. Weit schlimmer aber war, dass Mesut Toprak unmittelbar vor dem Pausenpfiff nach einer harmlosen Attacke im Schnee liegen blieb und mit einer Knieverletzung ausgetauscht werden musste.

Das Freisinger Trainerteam wechselte in der Halbzeit aber ohnehin kräftig durch und schickte sechs neue Spieler aufs Feld. Einer von ihnen, Andi Manhart, ein A-Jugendspieler, hatte schon in der 51. Minute eine Riesenchance, scheiterte aber am Torwart. Wenig später war er dann aber erfolgreich. Sebastian Thalhammer hatte sich im Strafraum durchgewurstelt und auf Manhart gelegt, der aus kurzer Distanz vollendete. Mit einem Schuss aus spitzem Winkel kamen die Unterföhringer aber erneut zum Ausgleich. Den Siegtreffer hatte dann in der 76. Minute wiederum Manhart auf dem Fuß. Er lief allein auf den Torwart zu, spielte ihn aus und versuchte anschließend ins leere Tor zu treffen. Doch sein Schuss wurde eine Flanke, die Thalhammer knapp am Gehäuse vorbei schoss. Danach wurde es immer schwieriger zu spielen, die Spieler rutschten mehr als sie standen, vieles war dem Zufall geschuldet. So kam nicht mehr viel zustande und es blieb beim leistungsgerechten 3:3.


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