25.01.2018, 11:18 Uhr

Wichtiges Wochenende Freising muss punkten

(Foto: mx)(Foto: mx)

Black Bears sind in Vilshofen zu Gast und empfangen am Sonntag Straubing.

FREISING Black Bears Coach Michael Klein ist so richtig sauer! Nicht auf seine Mannschaft, die zieht voll mit im Training. Ein bisschen auf das Verletzungspech, denn mit Sebastian Kröger, Marcus Mooseder und Sebastian Thiede fallen ihm drei Stammspieler bis zum Saisonende verletzt aus. „Ich bin stinksauer auf die Vereine in der Landesliga, die ihre Jugendmannschaften abmelden, die Erste mit sechs, acht Ausländern bestücken und der Verband macht das alles mit. Das sind die Totengräber des deutschen Eishockeys!“

Beim ESC Vilshofen, Gegner der Freisinger am Freitag Abend, ist sich Klein nicht ganz sicher. „Das ist so eine Wundertüte, die haben zwei gute Tschechen mit Vavrow und Blaha, die sind aber nicht immer dabei. Wenn die auflaufen, wird’s hart, wenn nicht, sind wir auf Augenhöhe – aber mindestens einen Punkt wollen wir mitnehmen!“, sagt Klein. In der Vorrunde konnte jedes Team ein Spiel gewinnen, jeweils auswärts, das erste Abstiegsspiel gegen Burgau verloren die „Wölfe“ deutlich mit 5:8. Aber Burgau mit seinen mittlerweile neun Ausländern zählt genau zu den Teams, die Klein auf dem Kieker hat.

Am Sonntag dann das Spiel gegen den EHC Straubing (Spielbeginn 18 Uhr), der in der Vorrunde lediglich ein Spiel gewinnen konnte und Letzter wurde.

Straubing ist neben Freising das einzige Team in der Landesliga, das ohne Ausländer aufläuft und ganz stark auf den eigenen Nachwuchs setzt. „Die verfolgen im Verein die gleiche Strategie wie wir: Nachwuchs-Mannschaften in allen Altersklassen, den Nachwuchs in der Ersten langsam heranführen“, sagt Trainer Klein. „Gegen die müssen wir unbedingt gewinnen und das werden wir auch!“, ist sich der Coach sicher. Mithelfen können dabei wieder Manuel Kühnl, der beste Scorer im Team, der einige Spiele wegen Krankheit fehlte, Patrick Holler, der am vergangenen Wochenende ein bisschen angeschlagen war aber gegen Selb und Burgau sehr stark spielte, leider in der Offensive wenig Unterstützung hatte, und auch wieder Domenic Schnirch. Er spielte schon einige Jahre für die Black Bears, folgte dann zu Saisonbeginn Kumpel Jonas Huber und Trainer John Samanski nach Dorfen. Da klappte es für Schnirch überhaupt nicht, nun steht er wieder für Freising auf dem Eis und soll die große Lücke, die Martin Dürr und Felix Kammermeier im Sturm hinterlassen haben zumindest ein wenig füllen. „An diesem Wochenende wollen wir vier oder fünf Punkte holen und werden uns dafür zerreißen, hoffentlich helfen uns auch die Freisinger Eishockey-Fans am Sonntag mit“, bittet Coach Michael Klein.


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