18.12.2017, 14:33 Uhr

Fünf Spieltage vor Schluss: Black Bears unterliegen in Bad Kissingen mit 1:4

Die Black Bears kämpfen stets tapfer, aber die Verletztenliste ist einfach zu lang. (Archivbild) (Foto: Sven Seidl/Black Bears)Die Black Bears kämpfen stets tapfer, aber die Verletztenliste ist einfach zu lang. (Archivbild) (Foto: Sven Seidl/Black Bears)

Gute Mannschaftsleistung reichte in Kissingen nicht aus.

FREISING Gegenüber der sehr schwachen Leistung zu Hause gegen Vilshofen zeigten die Eishackler der Black Bears Freising bei ihrem Gastspiel beim Tabellenzweiten Bad Kissingen eine deutliche Leistungssteigerung. Doch mannschaftliche Geschlossenheit reichte dieses Mal nicht aus, angesichts der langen Verletzten-Liste zog sich das Team von Coach Heinz Zerres mit 1:4 noch achtbar aus der Affäre.

Beide Mannschaften hatten großen Respekt voreinander. Die Kissinger Wölfe um ihren Spieler-Trainer Mikhail Nemirovsky sind eine große Osteuropa-Auswahl plus Finnen, Russen, Kanadier und Schweden, kürzlich wurde der Russe Alexei Zaitsev und der Litauer Domantas Cypas, vor wenigen Tagen der Schwede Johan Larson vom Liga-Konkurrent Ulm/Neu-Ulm verpflichtet. Die Bears kämpften toll – doch ohne die Top-Stürmer Kammermeier, Holler und Dürr waren die Bären ohne echte Schlagkraft.

Im ersten Drittel waren die Freisinger noch gleichwertig, und Torwart Manuel Hanisch hielt seine Abwehr bravourös zusammen, unter anderem parierte er einen Penalty. Erst in der 19. Minute gelang Viktor Ledin für die immer ratloser werdenden Gastgeber das 1:0. Im zweiten Spielabschnitt drückten die Wölfe noch mehr und Freising hatte nur noch wenige Entlastungsangriffe. Folgerichtig fielen dann in einer sehr fairen Partie die Treffer zwei (28.) und drei (33.) für die Hausherren.

Auch im letzten Drittel änderte sich wenig. Bad Kissingen dominierte, Freising kämpfte – aber mehr ging an diesem Tag einfach nicht. Nold erzielte das 4:0, ehe sich Sebastian Kröger in der 49. Minute die Scheibe am Mittelkreis schnappte und mit viel Wut im Bauch und noch mehr Technik alles umspielte, was sich ihm in den Weg stellte. Ein versöhnlicher Abschluss.

Kapitän Bernhard Weinzierl analysierte noch in der Kabine die Fehler im Team, verwies aber auch auf die lange Verletzten- und Krankenliste. „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und uns jetzt voll auf den kommenden Freitag gegen Königsbrunn fokussieren. Die haben einige Spieler drin, die kommen nicht nur zum Eishockey spielen zu uns – da müssen und werden wir mit fairen Mitteln voll dagegen halten!“


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