06.02.2019, 10:11 Uhr

Vorlizensierung für die 2. Liga TVD-Volleyballerinnen planen schon den Aufstieg

Sechs Punkte fehlen den „Dingos“ nur noch zum Meistertitel in der Dritten Liga Ost. (Foto: pm TVD)Sechs Punkte fehlen den „Dingos“ nur noch zum Meistertitel in der Dritten Liga Ost. (Foto: pm TVD)

Auch wenn ihnen noch sechs Punkte bis zum Meistertitel in der Dritten Liga Ost fehlen, rechnen die Verantwortlichen des TV Dingolfing offenbar ganz stark mit dem Aufstieg ihrer Volleyballerinnen. Die Unterlagen zur Vorlizenzierung für die Saison 2019/20 sind bei der Volleyball-Bundesliga zumindest schon eingereicht.

DINGOLFING Stehen den Volleyballerinnen des TV Dingolfing schon bald Matches gegen Teams wie VC Neuwied 77, Rote Raben Vilsbiburg II oder proWIN Volleys TV Holz bevor? Wenn es nach den Verantwortlichen des TVD geht offenbar ja. Denn wie die Volleyball Bundesliga GmbH vermeldet, haben sieben Frauenteams der Dritten Ligen (darunter eben auch die Dingolfinger) die Unterlagen zur Vorlizenzierung für die Saison 2019/20 bei der Volleyball Bundesliga eingereicht.

Den Unterbau der 2. Volleyball Bundesliga Frauen und Männer bilden jeweils vier Dritte Ligen. Dabei bewerben sich die Vorlizensierer aus den Staffeln Nord und West für einen Startplatz in der 2. Bundesliga Nord, die der Dritten Ligen Ost und Süd für die Teilnahme an der 2. Bundesliga Süd. Allerdings können nicht alle Interessenten in der Saison 2019/20 auch tatsächlich in die zweithöchste Spielklasse aufsteigen. „Die jeweiligen Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesliga auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sein sollten oder der Meister einer Dritten Liga auf den Aufstieg verzichtet, könnte auch der Zweit- und/oder Drittplatzierte aufsteigen“, erläutert Lisa Krieger, Managerin der 2. Bundesligen.

Eine Vorlizensierung ist notwendige Voraussetzung zum Aufstieg unabhängig von der sportlichen Qualifikation, sie verpflichtet allerdings nicht zwingend zum Aufstieg. Einige Teams folgen auch der Empfehlung der Volleyball Bundesliga und nehmen bereits perspektivisch an der Standortbestimmung teil, um einen Aufstieg mittelfristig realisieren zu können. „Wir freuen uns über frühzeitige Anmeldungen und die vorausschauende Planung der Mannschaften. So haben wir die Möglichkeit, die Teams intensiv zu begleiten, und ihnen im Entwicklungsprozess beratend zur Seite stehen zu können“, erläutert Lisa Krieger. Die Aufstiegsaspiranten unterziehen sich einem umfangreichen Check, dessen Ergebnis zu einem schlüssigen Zweitligakonzept führt. Wichtig ist, dass der sportliche Erfolg und die Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.

Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden.

Ende März und Anfang April fallen die sportlichen Entscheidungen über die Aufstiegsplätze in den Dritten Ligen. In der Dritten Liga Ost eventuell sogar schon früher. Denn den TVD-Volleyballerinnen fehlen nur noch sechs Punkte aus den restlichen fünf Spielen zum Gewinn der Meisterschaft – und damit zum Aufstieg.

Den ersten von den möglichen zwei Erfolgen können die „Dingos“ am kommenden Sonntag, 10. Februar erringen, wenn der Tabellenachte, die junge II. Mannschaft des SV Lohhof, um 14 Uhr in der Sporthalle Höll-Ost zu Gast ist. Der Eintritt ist frei.


0 Kommentare