25.01.2019, 10:41 Uhr

TSV-Bogenschützen Aufstieg in 2. Bundesliga zum Greifen nahe

Jens Schneider, Raphael Maier, Dieter Reithmeier, Daniel Deininger, Steffi Santl, Josef Eimannsberger (v.l.). (Foto: TSV Natternberg)Jens Schneider, Raphael Maier, Dieter Reithmeier, Daniel Deininger, Steffi Santl, Josef Eimannsberger (v.l.). (Foto: TSV Natternberg)

Wenige Tage nachdem das neue Jahr begonnen hatte lud die SG Eichenlaub Pressath zum dritten und damit vorletzten Wettkampftag der Regionalliga Süd. Aus dem verschneiten Deggendorf machten sich Daniel Deininger, Raphael Maier, Josef Eimannsberger, Dieter Reithmeier und Steffi Santl zusammen mit Betreuer Jens Schneider auf den Weg in die weniger verschneite Oberpfalz.

DEGGENDORF Das Ziel der Natternberger war vor Beginn des dritten Wettkampftages klar definiert. Die fünf Punkte Abstand zum Tabellenzweiten und damit direktem Konkurrenten, dem KKS Sackenbach, sollte unbedingt gehalten, im Idealfall ausgebaut werden. Immerhin geht es bereits im zweiten Jahr in der Regionalliga Süd um nichts weniger als den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Im ersten Match vertraute Betreuer Schneider auf die erfahrenen Schützen. Reithmeier, Maier und Eimannsberger begannen ungewohnt schwach im ersten Satz, haben ihren Rhythmus danach aber schnell gefunden. Das erste Match gegen die GS Boxdorf konnte in vier Sätzen mit 6:2 Punkten zu Gunsten der Natternberger entschieden werden.

Gegen die Bogenschützen aus Neumarkt wurde nichts an der Zusammensetzung der Mannschaft verändert. Reithmeier, Maier und Eimannsberger hatten sich eingeschossen und beendeten das Match nach drei Sätzen mit einem klaren 6:0 Punkte Sieg.

Im dritten Match des Tages gönnte Schneider Maier eine kurze Pause. Für Ihn kam Deininger in die Mannschaft gegen die Bogenschützen aus Feucht. Auch dieses Match entschieden die Natternberger souverän in drei Sätzen für sich.

Das letzte Match vor der Pause bestritten die Natternberger gegen den Gastgeber aus Pressath. Maier kam für dieses Match anstelle von Deininger zurück in die Aufstellung. Gegen die Gastgeber tat man sich etwas schwerer. Am Ende triumphierten die Natternberger aber mit 7:3 Punkten.

Für das Match nach der Pause gegen den SV Gartenstadt Trudering tauschte Deininger wieder mit Maier. Im dritten Satz, dem wohl mit Abstand spannendsten Satz des Matches, war das Ergebnis denkbar knapp. Trudering legte mit 58 von 60 möglichen Ringen ein hervorragendes Ergebnis vor, Natternberg hatte jedoch mit 59 Ringen die Nase knapp vorne und sicherte sich so den Satz. Am Ende gewannen die Natternberger Schützen das Match mit 7:3 Punkten.

Das vorletzte Match bestritten die Natternberger gegen die Konkurrenz aus Niederbayern, den BS Eggenfelden. Wie immer sind die Natternberger gegen Eggenfelden besonders motiviert. Erwartungsgemäß war dieses Match bis zum letzten Pfeil spannend. Reithmeier, Maier und Eimannsberger entschieden erst im fünften und damit letzten Satz das Match für sich. Beide Mannschaften schossen exakt die gleichen Ringzahlen und teilten sich somit die Punkte im letzten Satz. Da es nach dem vierten Satz aber 5:3 für Natternberg stand, konnte auch das sechste Match in Folge an diesem Tag mit 6:4 Punkten gewonnen werden.

Als Letztes traten die Bogenschützen Natternberg gegen den Verfolger aus Sackenbach an. Schneider setze in diesem sehr wichtigen Match erneut auf die erfahrenen Schützen Reithmeier, Maier und Eimannsberger. Immerhin konnte man mit einem Sieg gegen die Schützen aus dem Spessart den Abstand zum zweiten Tabellenplatz ausbauen. Die Entscheidung wurde auch belohnt. Natternberg siegte mit 6:2 Satzpunkten auch im siebten Match des Tages und blieb somit ungeschlagen.

Die Bilanz des dritten Wettkampftages kann sich sehen lassen. Die Bogenschützen des TSV Natternberg konnten alle sieben Matches gewinnen und somit den Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz auf insgesamt zwölf Punkte ausbauen. Damit fahren die Natternberger mit einem komfortablen Puffer zum vierten und entscheidenden Wettkampftag nach Sackenbach. Nach nur zwei Jahren in der Regionalliga ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga zum Greifen nahe.


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