06.04.2018, 13:34 Uhr

Respekt Klettern mit künstlichem Kniegelenk


Dass man auch mit künstlichem Kniegelenk noch klettern kann, bewies Poldi Hausinger beim Besuch der Klosterhof-Senioren in der Kletterhalle zur allgemeinen Bewunderung.

DEGGENDORF Die Leidenschaft für die Steilwand oder gar für überhängende Felsen hat auch seinen Enkel Valentin längst gepackt. Diese beiden demonstrierten den Besuchern, was mit Körperbeherrschung möglich ist. Sicherheit hat dabei aber immer Vorrang; so sicherte Schorsch Zeilinger die Kletterer vom Alpenverein mit dem Seil.

Projektleiter Erwin Schmid und Kletterhallen-Betriebsleiter Johannes Einsle wurden vom Ansturm der Besucher etwas überrascht: Fast alle 72 Stühle im Bistro wurden gebraucht. Nach Kaffee und Kuchen erzählte Projektleiter Schmid vom Abenteuer Kletterhalle, der größten in Niederbayern. Und er verriet, wie die Finanzierung für das Drei-Millionen-Projekt bewältigt wird. Alle warten sehnsüchtig auf die technische Endabnahme, damit die Halle mit den 96 höchst unterschiedlichen Klettertouren endlich auch für die Öffentlichkeit zugänglich wird

Derzeit wird der Außenbereich gestaltet, mit 34 Parkplätzen vor dem Haus. 7000 Griffe und Tritte sind verbaut; weitere folgen, wenn die Außenwände in den nächsten Monaten ebenfalls zu Klettersteigen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden werden.


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