26.03.2019, 09:55 Uhr

Serie gerissen Beim Bayernliga-Primus gab es für den SV Kirchanschöring nichts zu holen

(Foto: Michael Wengler)(Foto: Michael Wengler)

Nach neun Spielen ohne Niederlage gab es am Sonntag für den SV Kirchanschöring nichts zu holen, gegen den Bayernliga-Primus vom SV Türkgücü-Ataspor München. Türkgücü, die ihre Heimspiele auf der Sportanlage des SV Heimstetten ausrichten, bezwang die Gelb-Schwarzen mit 3:0 (2:0).

KIRCHANSCHÖRING/HEIMSTETTEN Während die Elf von Michael Kostner durchaus zu Beginn mit Tobias Schild (2.) durchaus Akzente setzen wollte, klingelte es mit der ersten Situation schon im SVK-Kasten: Nach einem Fehler im Spielaufbau hatte der im Winter vom SV Heimstetten aussortierte Orhan Akkurt den richtigen Riecher, lief in den Ball und vollstreckte frei vor Dominic Zmugg mit einem Schuss an den linken Innenpfosten zum 1:0 (7.).

Ataspor schien dies in die Karten zu spielen, nur drei Minuten später musste Keeper Zmugg das Leder erneut um den rechten Pfosten lenken. Die Münchner gaben weiter Gas, Masaaki Takahara schlug einen Haken zu viel (12.), der Nachschuss von Akkurt wurde gerade noch geblockt. Der nächste Aufreger entsprang Pablo Pigl, der Ünal Tosun über rechts in die Gasse schickte, doch Zmugg glänzend mit beiden Füßen klären konnte (21.).

Danach versuchte der SVK zu reagieren, besser ins Spiel zu kommen. Doch außer bei zwei Abseitspfiffen nach einem Angriff über links durch Schild und Manuel Jung (35.) und einen Freistoß von rechts durch Yasin Gürcan

(42.) sprang nichts für die Gäste heraus. Im Gegenteil, als der SVK nach einem Angriff Elfmeter forderte, Manuel Omelanowsky kam im Strafrauf zu Fall, nutzten dies die Münchner eiskalt aus, fuhren mit einem weiten Ball einen Konter, der bei Akkurt landete und der schob am herauseilenden Zmugg vorbei die Kugel zum 2:0 in die Maschen (45.).

Kurz nach dem Wechsel kam es noch dicker, nach einem Eckball von Takahara köpfte Christoph Rech links zum 3:0 (47.) für Türkgücü Ataspor ein. Kurz darauf war es wieder Akkurt, der knapp am linken Pfosten vorbeischoss (48.). Der SVK versuchte es mit einem Freistoß durch Gürcan (53.), der fand aber im Ex-Traunsteiner im Kasten von Türgücü, Issa Ndiaye seinen Meister. Auf der Gegenseite hätte ein Freistoß durch Takahara das 4:0 für den unangefochtenen Bayernliga-Spitzenreiter können (60.), die Kugel segelte aber knapp am linken Pfosten des SVK-Gehäuses vorbei. Der SVK bemüht, die Möglichkeiten hatte trotzdem der

Tabellenführer: So lenkte Zmugg einen Freistoß von Takahara über die Latte (76.), die nächste Gelegenheit hatte der eingewechselte Giovanni Goia, der frei vor dem Kasten die Kugel am Pfosten vorbeischob.

SVK-Coach Kostner sprach vor der Szene zum 2:0 von einem „klaren Elfmeter“. Beide Toren wären aber auch „Fehler von uns“ gewesen.

Trotzdem habe seine Mannschaft „ordentlich mitgespielt“, „das fand ich nicht schlecht“ und mit dem 3:0 kurz nach dem Seitenwechsel war es „einfach vorbei“. „Wir haben uns aber gewehrt, die ein oder andere Aktion noch gefahren und uns nicht abschlachten lassen“, resümierte der SVK-Trainer.

Kommenden Samstag gastiert mit dem Regionalliga-Absteiger FC Unterföhring ein alter Bekannter an der Laufener Straße bei den Gelb-Schwarzen. Anpfiff ist um 14 Uhr. Der FCU hat im Jahr 2019 beim TSV

1860 München II 1:1 Unentschieden gespielt, im Landkreis Cham bei der DJK Vilzing 0:1 verloren und am Wochenende gegen das Tabellenschlusslicht aus Holzkirchen mit 2:1 den ersten Dreier des Jahres einfahren können.


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