02.07.2018, 09:12 Uhr

Traunreuter Stadtlauf Streckenposten und städtische Feuerwehren auch heuer unverzichtbar

(Foto: Klaus Vierlinger)(Foto: Klaus Vierlinger)

Ohne die rund 100 freiwilligen Helfer wäre die alljährliche Durchführung des Traunreuter Stadtlaufes mit rund 1700 Läufern überhaupt nicht möglich.

TRAUNREUT Neben den zirka 40 Kameraden der städtischen Feuerwehren Pierling, Stein, Traunwalchen, Matzing und Traunreut, die sich um die Sicherheitswache und die Verkehrsabsicherung kümmern, gibt es zur Freude des Organisationsteams um Rose-Marie und Andreas Niedermirtl auch immer Bürger, die sich am Stadtlauftag als Streckenposten zur Verfügung stellen. Zu ihnen gehört auch die Traunreuter Familie Albrich. In den vergangenen zehn Jahren sind Ursula und Johann Albrich bis auf eine Ausnahme jedes Mal am Streckenrand „im Dienst“ gewesen und hin und wieder haben sie dabei auch von ihren Söhnen Unterstützung bekommen. „Mein Mann steht immer im Bereich Johann-Hinrich-Wichern-Straße/Traunring und ich im Bereich Johann-Hinrich-Wichern-Straße/Marienstraße und unsere Aufgabe ist es die Straße zu sperren und ab zirka 19 Uhr niemanden mehr durchzulassen“, so Ursula Albrich. Der städtische Bauhof stellt die Absperrgitter bereit und die Streckenposten ziehen sie dann einige Zeit vor dem Startschuss um 19.15 Uhr vor, damit eine Straßeneinfahrt gesperrt ist. Leider gebe es manchmal Autofahrer, aber auch Fußgänger und Radfahrer, die uneinsichtig seien, aber da gelte es dann hart zu bleiben, denn die Sicherheit der Läufer müsse gewährleistet sein, so Ursula Albrich. Da wo sie alljährlich positioniert sei, befänden sich gewöhnlich wenig Zuschauer, deswegen werde natürlich kräftig angefeuert und geklatscht, um die Läufer zusätzlich zu motivieren. „Als gebürtiger Traunreuter gehört sich das einfach, dass man da dabei ist und mithilft“, meint Johann Albrich. Auch der jüngste Sohn werde sich wohl wieder einbringen. Selber mitlaufen komme aber nicht infrage, solange man nicht vor irgendetwas flüchten müsse, ließ Albrich mit einem Schmunzeln verlauten. Er schaue sich das Rennen und die Läufer lieber vom Streckenrand an, das sei spannend genug. Gerade die vielen Firmenmannschaften und besonders auffallend gekleidete Läufer wie einst ein Pumuckl blieben einem lange in Erinnerung, erzählt Albrich und lobt die hervorragende Organisation, die über die Jahre immer besser geworden sei. Auch das man warte bis der letzte Läufer, der von einem Radfahrer mit Besen begleitet wird, im Ziel ist, sei klasse.

„Ohne unsere Feuerwehren würden die Straßensperrungen am Stadtlauftag nicht funktionieren“, lobt Orga-Chefin Rosemarie Niedermirtl. Unverzichtbar seien aber auch die rund 15 Helfer aus dem Freundes- und Kollegenkreis des Orga-Teams, die als Streckenposten im Einsatz sind. Vier Wochen vor dem 15. Traunreuter Stadtlauf am Freitag, 6. Juli bittet Niedermirtl die betroffenen Anwohner bereits um Verständnis für die zu erwartenden „kurzen Behinderungen“. Zum Glück gebe es aber in der Bevölkerung eine breite Zustimmung.


0 Kommentare