23.05.2018, 14:20 Uhr

SV Kirchanschöring Kostner hofft in Freising auf Unterstützung der Fans

(Foto: Smileus/123rf.com)(Foto: Smileus/123rf.com)

In der ersten Relegationsrunde der Bayernliga Süd trifft der SV Kirchanschöring auf den Tabellenzweiten und Vize-Meister der Landesliga Südost, den SC Eintracht Freising.

KIRCHANSCHÖRING. Das Hinspiel findet am Mittwoch um 18.30 Uhr in der Domstadt in der Savoyer Au statt. Das Rückspiel wird nicht in Kirchanschöring, sondern im Stadion des SV Laufen ausgetragen, da der Platz des SVK bekanntermaßen wegen umfangreichen Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht. Anpfiff ist am Samstag um 18 Uhr.

Die Relegation mit Hin- und Rückspiel wird im Europapokal-Modus ausgetragen, bei Torgleichheit am Ende würden die Auswärts erzielten Treffer doppelt zählen. Sollte der SVK diese erste Runde als Sieger überstehen, stünde den Gelb-Schwarzen in Runde zwei der Sieger aus der zweiten Begegnung der vom Bayerischen Fußballverband (BFV) am Sonntag in Regensburg ausgelosten Vierer-Gruppe bevor. Neben Freising und dem SVK wurde die Begegnung SBC Traunstein gegen Wolfratshausen aus dem Lostopf gezogen.

„Wir freuen uns natürlich auf diese Relegationsspiele gegen Freising“ sagt SVK-Coach Michael Kostner, trotzdem findet er es „sehr schade“, dass im nächsten Jahr aufgrund der Einteilung vom BFV „nur noch ein Verein aus unserer Region in der Bayernliga spielen darf“. Das mache die Bayernliga „für uns natürlich nicht attraktiver“, so Kostner. Denn nach der Auslosung steht fest: Nur einer schafft den Aufstieg in die Oberliga Bayern Süd oder bleibt drin: Freising (bisher Landesliga Südost), Kirchanschöring, Traunstein oder Wolfratshausen (alle bisher Bayernliga Süd).

Die Domstädter hätten „eine tolle Landesliga Saison gespielt“, sagt Kostner weiter und wären erst auf der „Zielgeraden“ vom „hoch favorisierten SV Türkgücü Ataspor München“ überholt worden. „Ich denke es werden spannende Spiele gegen Freising“, die „ein top Stürmerduo besitzen“ sagt Kostner. Beim SEF haben Andreas Hohlenburger und Joseph James in der abgelaufenen Landesligasaison jeweils 28 Tore geschossen.

Trotzdem meint Kostner „wir haben genügend Selbstvertrauen“ um gegen den SEF „zu bestehen“. Dass seine Mannschaft einen „super Charakter“ und eine „tolle Moral“ habe, hätte man am Freitag in Wolfratshausen gesehen „wo wir bis zur letzten Sekunde an den Erfolg geglaubt haben“, so der SVK-Trainer. „Wir werden gegen Freising genauso unser offensives Pressing durchziehen“ und versuchen „sie nicht ins Spiel kommen zu lassen“. Er hoffe, dass „wir beim Auswärtsspiel in Freising die gleiche Unterstützung von den Fans haben wie in Wolfratshausen“ dann sei er sich sicher, „dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können“.


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