07.01.2020, 10:51 Uhr

Stars and Stripes am Großen Arbersee US-Biathleten trainieren für Welt Cup und IBU Cup

Sepp Schneider, Vegard Bitnes und Herbert Unnasch m(v. l.) am Schießstand. (Foto: pm/Arberland Regio)Sepp Schneider, Vegard Bitnes und Herbert Unnasch m(v. l.) am Schießstand. (Foto: pm/Arberland Regio)

Während die Beletage der internationalen Biathlonszene beim Weltcup gastiert, tummeln sich die Star-Skijäger von morgen traditionell am Großen Arbersee. Vom 4. bis 9. Februar erwartet das Organisationskomitee (OK) Bayerischer Wald auch 2020 wieder rund 350 Athleten, die sich auf dem Sprung in die „1. Liga“ befinden. Zunächst aber halten die 35 teilnehmenden Nationen ihre Vorentscheide ab – manche von ihnen sogar im Arberland.

BAYERISCH EISENSTEIN Da Vegard Bitnes, Cheftrainer der US-Biathlonherren, sehr gutes Deutsch spricht, ist ihm das Wort „Kaiserwetter“ geläufig. Strahlender Sonnenschein und beste Trainingsbedingungen erwarteten ihn und seine Mannschaft am Wochenende im Hohenzollern Skistadion, wo die Vereinigten Staaten ihre Starter für den Welt-Cup und IBU Cup ermittelten. Stadionleiter Sepp Schneider und OK-Chef Herbert Unnasch freuten sich, den Gästen dank der Schneekanonen einen hervorragend präparierten Schießstand präsentieren zu können. Auch die Trainingsstrecken im Hohenzollern Skistadion befinden sich in gutem Zustand. „Obwohl uns natürlich weiterhin jeder Niederschlag in Weiß willkommen ist“, meinte Unnasch, „sind wir überzeugt, dass die heurigen Wettkämpfe wie geplant stattfinden können.“

Neben dem „regulären“ IBU Cup richtet das OK in der Wintersaison 2019/2020 erstmals auch den IBU Junior Cup aus, bei dem Biathlon-Nachwuchstalente aus der ganzen Welt ihr Können zeigen dürfen. Die Wettkämpfe finden vom 2. bis 8. März bei freiem Eintritt statt. Kalendarisch noch rund zwei Jahre entfernt, jedoch bereits mitten in der Vorbereitung, befinden sich die Biathlon-Europameisterschaften 2022.

„Events dieser Größenordnung sind wichtige Impulsgeber für das Arberland und den gesamten Bayerischen Wald“, weiß OK-Leiter Herbert Unnasch. Sie bedeuten aber auch einen enormen zeitlichen sowie organisatorischen Aufwand: „Schließlich stehen nicht nur mehrere Monate Planung, sondern auch der unermüdliche Einsatz von rund 250 ehrenamtlichen Helfern hinter jeder Veranstaltung.“


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