22.09.2018, 14:43 Uhr

Fußball Wacker mit souveränem 3:0-Sieg

(Foto: Butzhammer)(Foto: Butzhammer)

Richter, Wächter und Duhnke treffen in Heimstetten Es läuft für den SV Wacker Burghausen: Nach zwei Unentschieden feierte das Team von Trainer Wolfgang Schellenberg am Freitag mit dem 3:0 in Heimstetten den achten Saisonsieg.

BURGHAUSEN Der Tabellenzweite der Fußball-Regionalliga Bayern hat jetzt 26 Punkte auf dem Konto und macht jetzt sogar Druck auf den FC Bayern München II, der beim 2:3 am Freitag in Rosenheim seine erste Saisonniederlage einstecken musste.

„Es gibt wahrlich unangenehmere Situationen“, so der eher lakonische Kommentar von Schellenberg, der mit der Leistung seiner Mannschaft am Freitag hoch zufrieden war: „Das frühe 1:0 hat uns sicherlich in die Karten gespielt, wir sind sicher gestanden, haben die Räume gut zugemacht und so hatte Heimstetten fast keine Möglichkeiten.“

Führung durch Richter

Bereits in der elften Minute bediente Stefan Wächter Julien Richter mit einem feinen Schnittstellenpass, der Youngster drehte sich noch um die eigene Achse und versenkte knochentrocken ins rechte untere Ecke – keine Chancen für Keeper Maximilian Riedmüller, der sich vergeblich streckte. Mit der Führung im Rücken konnte sich Burghausen etwas zurückziehen, musste kein Risiko eingehen und lauerte auf Konter. Die einzige nennenswerte Möglichkeit der Hausherren in der 35. Minute durch Benedict Laverty, der mit einem schönen Doppelpass frei gespielt wurde, entschärfte Franco Flückiger und wehrte den Schuss aus knapp 20 Metern zur Ecke ab.

Die Gäste wirkten bei einige Vorstößen durchaus gefährlich, aber in den entscheidenden Situationen kamen die letzten Bälle dann nicht an und so ergaben sich zunächst keine weiteren Chancen. In der 55. Minute dann aber die riesengroße Möglichkeit auf den zweiten Treffer, als Christoph Buchner mit einem Chip über die Abwehr Marius Duhnke freispielte, der seinerseits Riedmüller überhob, den Ball aber auch knapp über die Latte setzte.

Wächter und Duhnke mach den Deckel drauf

Heimstetten fand kein Mittel gegen die gut gestaffelte Burghauser Defensive, lediglich nach einer Ecke gab es mal eine etwas knifflige Situation, ansonsten verlebte Flückiger aber einen geruhsamen Abend. Die Entscheidung fiel in der 74. Minute, als Wächter in einen schlecht gespielten Ball von Rene Schäffer auf Peter Beierkuhnlein spritzte und Riedmüller aus 20 Metern zum zweiten Mal das Nachsehen gab. Schließlich machte dann Duhnke, der nach einem Konter in der 87. Minute allein vor dem Heimstettener Schlussmann auftauchte, den Deckel drauf.     

Burghausen, das auf Muhamed Subasic (Probleme mit der Achillessehne), verzichten musste, ist jetzt punktgleich mit Tabellenführer Bayern München II, wobei die Mannschaft von Trainer Holger Seitz noch ein Spiel in der Hinterhand hat.      

Analyse

Nach dem frühen Führungstreffer konnte Wacker seine Stärken in der Defensive sehr gut ausspielen. Das Schellenberg-Team stand sicher und diszipliniert. „Das war eine souveräne Leistung, wir haben das gut runtergespielt“, so der Coach, der anmerkte: „Der einzige Kritikpunkt ist, dass wir eher den zweiten Treffer machen müssen. So etwas kann sich in Zukunft auch mal rächen.“


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