Digitale Hobbys: Was heute alles elektronisch funktioniert

22.07.2022
Videoplattformen wie YouTube erlauben es heute, viele Hobbys online zu erlernen und sich so weiterzuentwickeln. −Foto: Hello I'm Nik / Unsplash.com

Hinweis an unsere Leser:
Wir erstellen Produktvergleiche und Deals für Sie. Um dies zu ermöglichen, erhalten wir von Partnern eine Provision.

Die Digitalisierung verändert viele Bereiche unseres Lebens. Die Arbeitswelt ist davon rasant betroffen, doch selbst die Art, wie Hobbys gelebt werden, wird durch die Digitalisierung verändert. Viele Hobbys sind gar erst richtig durch das Internet entstanden. Nachfolgend schauen wir einmal auf einzelne Bereiche. Die Digitalisierung verändert viele Bereiche unseres Lebens. Die Arbeitswelt ist davon rasant betroffen, doch selbst die Art, wie Hobbys gelebt werden, wird durch die Digitalisierung verändert. Viele Hobbys sind gar erst richtig durch das Internet entstanden. Nachfolgend schauen wir einmal auf einzelne Bereiche.

1. Streaming

Wie bei anderen digitalen Hobbys ist der Inhalt nicht absolut neu oder ungewöhnlich, dafür aber die Art des Konsums. Denn es ist unabstreitbar, dass das Aufkommen der Streamingdienste und der Mediatheken das Fernsehverhalten von Bürgern nachhaltig verändert hat:

  • Selbstbestimmt – mit dem Aufkommen des Streamings gaben nicht mehr TV-Anstalten dem Zuschauer vor, wann und was geschaut wird, sondern der Zuschauer entscheidet für sich allein. Sendungen stehen bei den Streamingdiensten über Jahre, in den Mediatheken wenigstens für Tage bis Monate dauerhaft und zum ständigen Anschauen zur Verfügung.
  • Auswahl – die Auswahl ist durch die entfallenen Sendeplätze natürlich auch größer geworden. In den Streaming-Mediatheken können User mit wenigen Knopfdrücken Sendungen und Filme als aller Welt genießen – und das immer und immer wieder.
  • Sprache – auch sie hat sich verändert, denn viele Streamingbegeisterte schauen Filme und Serien beständig im Original oder in der englischen Sprache, wenn die Originalsprache nicht verstanden wird.

Wird nicht gestreamt, so werden vermehrt Serien und Filme direkt als digitale Kopie gekauft oder auch ausgeliehen.

Das Streaming bezieht sich jedoch nicht allein auf das TV-Vergnügen, sondern bezieht speziell die Musik mit ein. Auch hier warten etliche Streamingdienste auf Zuhörer. Neben der Musik locken Podcasts oder auch Audiobücher zum Genießen.

2. Gaming

Wie sehr die Digitalisierung eine Branche beschäftigt, zeigt sich beim Gaming. Unzählige der lieb gewonnenen Brett- und Würfelspiele wurden bereits digitalisiert. Monopoly mit Freunden online zocken? Das ist ebenso wenig ein Problem, wie Würfelspiele. Die Spieleindustrie stellt sich immer weiter auf die Onlinewelt ein. Während dieser Teil der Industrie umdenken muss, denkt der Video- und Gamingbereich längst weiter:

  • Portale – ob für Browserspiele, Computer- oder Konsolengames. Auch im Gamingbereich warten Portale auf User, die dort für eine monatliche Gebühr rund um die Uhr zocken können.
  • Entwicklungen – die Industrie entwickelt sich markant weiter. Während VR-Techniken zwar durchaus genutzt werden, jedoch noch nicht an vorderster Stelle stehen, sind die Online-Games und Mobile Games das A und O. Mit dem Smartphone ist das Spieleparadies stets mit dabei und die Games müssen natürlich so entwickelt werden, dass sie auf den mobilen Geräten funktionieren.
  • Gambling – auch das Glücksspiel ist zum digitalen Hobby geworden. Kein Spieler muss lange suchen, um eines der unzähligen Online-Casinos zu finden, die jeweils mehr Spiele anbieten, als jede Spielbank im Land. So listet die Seite spielbank.com.de seriöse Online Casinos sowie landbasierte Spielbanken und Spielotheken aus der ganzen Welt auf. Selbst ohne den Einsatz von Geld können Gambler mittlerweile gut zocken, ein Spielehersteller hat ein eigenes Spaß-Casino dafür auf die Beine gestellt.
  • Videos – Gamingvideos begeistern Fans auf der ganzen Welt. Etliche von ihnen versuchen selbst ihr Glück und erstellen Playthrough-Videos oder andere Clips. Wer den Geschmack der Zuschauer trifft, der macht aus seinem Hobby schnell einen Vollzeitberuf.

Aber ist Gaming nur ein Hobby? Nicht für diejenigen, die zwar noch nicht ganz an das Gehalt der großen Fußballspieler herankommen, doch mit ihrem jährlichen Einkommen mühelos den durchschnittlichen Zweitligaspieler überholen. E-Sports ist eine eigene Sportart, die selbst in Fußballvereinen nun als eigene Abteilung geführt wird.

Allerlei mit digitaler Unterstützung

Es gibt dutzende Hobbys, die mittlerweile zumindest teilweise digitalisiert wurden. In manchen Bereichen ist das Internet sogar die einzige Option, sich Informationen zu holen oder mit anderen Hobbyisten auszutauschen. Ein Überblick:

  • Lesen – während einige Menschen durchaus schon vor den E-Books online auf Portalen gelesen hat, sind E-Books nun zumindest für unterwegs oft das neue Buch. Statt das Papierbuch in der Tasche tragen zu müssen, reichen Reader oder Smartphone.
  • Design – malen, zeichnen, aber auch die Bildbearbeitung sind klare Hobbys, die jetzt teilweise oder vollständig digitalisiert sind. Mit Mal- und Zeichenkursen können begeisterte Künstler sogar online Lehrstunden nehmen – oder aber, sich selbst über Tutorials bilden.
  • Schneiderei – Nähkurse gab es auch offline. Und es gibt sie immer noch, doch gerade in den vergangenen fünfzehn Jahren hat sich in Deutschland eine große Cosplay-Szene entwickelt. Diese Gewänder lassen sich nicht in ›Monis Nähstube‹ im Kurs lernen, denn es ist weitaus mehr als die Bedienung einer Nähmaschine gefragt. In Onlineforen und über Tutorials lernen Interessenten nicht nur, wie es geht, sie können sich auch mit den Mitstreitern austauschen.
  • Kochen und Backen – zugegeben, das Internet vollbringt es nicht, für einen zu kochen. Dafür finden sich in speziellen Gruppen unzählige begeisterte Hobbyköche und bilden sich gegenseitig weiter. Selbst Online-Kochkurse oder Backkurse gibt es mittlerweile. So einfach kommt der Spitzenlehrer in die Küche.

In vielen Bereichen dient das Internet dem gemeinsamen Austausch und dem Lernen des eigenen Hobbys. Gerade bei ausgefalleneren Interessen ist auf diesem Weg ein Austausch möglich, den es im Offlineleben kaum gibt. Wer hat im direkten Umkreis gleich mehrere Menschen, die alle Tipps zur Haltung von Reptilien oder Spinnen geben können? Oder Personen, die genau wissen, wie ein Gehege für irgendein Tier dekorativ und artgerecht gebaut wird?

Auch für Sammler ist das Internet der Quell der neuen Stücke. In Gruppen, Foren und auf Portalen werden Stücke vertrieben, geschätzt und natürlich hergezeigt. Was für viele Sammler stets ein einsames Hobby in der sprichwörtlichen Kammer war, ist nun ein Hobby, das mit vielen Menschen wenigstens online geteilt werden kann.

Fazit - die Entwicklung geht weiter

Es ist davon auszugehen, dass sich die Hobbys demnächst noch weiter verändern, denn auch die Digitalisierung und ihre Möglichkeiten schreiten voran. Sicherlich sind absolute Neuerungen zu Beginn für die meisten Menschen unerschwinglich, doch zeigt die Erfahrung, dass die Kaufkosten relativ schnell sinken und somit auch die Masse zugreifen kann. Zwei Fehler sollten jedoch nie gemacht werden: Das reale Hobby vollständig gegen das im Internet austauschen, und, Menschen belächeln, die scheinbar nur ihr Hobby online ausleben. Gäbe es mehr Interesse im direkten Umfeld, so würden die Sammler, Bastler oder Cosplayschneider sicherlich auch offline zeigen, was sie können.