Neuer Job: So gelingt die Veränderung im Berufsleben!

25.03.2022
−Foto: unsplash.com

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War das schon alles? Eine Frage, mit welcher jeder Arbeitnehmer sich im Laufe seiner Karriere mindestens einmal schon auseinandergesetzt hat. Eine Frage, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten auftritt, bei den einen früher, bei den anderen später.

Wie kommt es dazu? Dem Arbeitsalltag fehlt es an neuen Herausforderungen, der triste Alltag lässt Langeweile aufkommen, das Ergebnis ist steigender Stress. Der Wendepunkt könnte ein radikaler Neustart sein. Ob als Mitarbeiter eines Online-Buchmachers wie dem leovegas.com/de-de/beliebt oder einem anderen Job, welche Anforderungen der neue Job haben sollte, ist von Person zu Person unterschiedlich. Damit der Schritt in die berufliche Neuorientierung gelingt, gehen wir in diesem Beitrag genauer auf die Veränderung im Berufsleben ein.

Wenn der Job keinen Spaß mehr bringt

Zunehmende Lustlosigkeit, Unzufriedenheit im Job oder fehlende Motivation gelten als die wichtigsten Gründe, weshalb ein Jobwechsel angestrebt wird. Der Job bringt einfach keinen Spaß mehr! Ein Szenario, was gerade bei langen Arbeitsverhältnissen oft der Fall ist.

Bei Personen mittleren Alters spricht man schnell von einer Job – Midlife – Crisis. Da kommen folgende Sinnfragen auf:

  • Könnte ich Neustarten oder bin ich für einen Wechsel zu alt?
  • Möchte ich diesen Job in den nächsten 20 Jahren weitermachen?
  • Ist das meine letzte Chance, um mich beruflich neu zu orientieren?

Menschen, die sich bereits öfter mit diesen Fragen beschäftigt haben, sollten ernsthaft über eine berufliche Veränderung nachdenken. Ob es bereits mit einem Arbeitgeberwechsel getan ist oder ob eine komplette Neuorientierung in Richtung Weiterbildung oder Umschulung infrage kommt, sollte im Vorfeld bedacht werden.

Dabei ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, welcher Wunsch zu dieser Zeit konkret im Kopf herumschwirrt. Wer allerdings einen Jobwechsel anstrebt, wegen fehlender Lust auf die Aufgaben, sollte lieber mit seinem Chef das Gespräch suchen. Vielleicht kann bei einem Wechsel innerhalb des Betriebes eine neue Herausforderung gefunden werden.

Berufliche Neuorientierung – was ist das eigentlich?

Eine berufliche Neuorientierung kann vieles bedeuten. Dazu zählt der Wechsel des Arbeitgebers, eine Umschulung oder eine Neuorientierung innerhalb des jetzigen Betriebes. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Welche Gründe für einen Arbeitgeberwechsel sprechen dafür und welche dagegen erklären wir im nächsten Abschnitt.

Einige Gründe, weshalb Arbeitnehmer über eine Neuorientierung nachdenken:

  • Gesundheitliche Gründe
  • Work – Life – Balance
  • Permanente Angst vor einem Jobverlust
  • Unsicherheit
  • Fehlende berufliche Perspektiven

Jedem sollte bewusst sein, dass ein Neuanfang auch immer eine Chance ist. Die Entscheidung sollte allerdings gut durchdacht und nicht unüberlegt getroffen werden.

Gute Gründe, die für eine berufliche Neuorientierung sprechen

Geht es lediglich um Langeweile, sollte nicht direkt an einen Jobwechsel gedacht werden. Viele eher hat das Gespräch mit dem Arbeitgeber Priorität. So lässt sich abklären, ob die Herausforderungen an den Arbeitnehmer im Betrieb noch gesteigert werden können oder ob ein interner Wechsel Sinn ergibt.

Aufgrund der Gesundheit

Mittlerweile gibt es unzählige Jobs, die krank machen. Ursache dafür ist der sogenannte Dauerstress. Als Auslöser für das Problem könnte beispielsweise Mobbing am Arbeitsplatz ausfindig gemacht werden. Auf Dauer hält das kein Mensch durch, deshalb sollte immer die Gesundheit im Vordergrund stehen. Andernfalls kann es zu verschiedenen Erkrankungen wie einen Burnout kommen.

Die Entwicklungsmöglichkeiten passen nicht zur Vorstellung

Das könnte der Stillstand in der finanziellen Entwicklung sein, aber auch fehlende Karriereperspektiven. Stellt der Arbeitnehmer zusätzlich auch fest, dass der Betrieb sich nicht weiterentwickelt, sollte ein Wechsel ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Unverhältnismäßige Ansprüche

Auf dem Markt gibt es Arbeitgeber, die trotz Überstunden und ausreichend Motivation immer höhere Anforderungen an den Arbeitnehmer stellen. Konfrontiert der Chef einen vermehrt mit unrealistischen Ansprüchen, kann ein Wechsel sinnvoll sein.

Die Märkte und Branchen entwickeln sich rasant, daher ist kein Job mehr sicher. Falls man sich bei der Arbeit immer wieder mit der Dauerangst eines Jobverlustes auseinandersetzen muss, kann das ziemlich nervenaufreibend sein und zu Krankheiten führen.

Gründe, die gegen eine Neuorientierung sprechen können

Wir sind alle nur Menschen und keine Maschinen, daher unterlaufen uns auch Fehler! Das bedeutet auch, dass der Chef mal was zu kritisieren hat. Frusttage gibt es immer wieder, aber diese sollten nicht dazu führen, die Flinte ins Korn zu werfen. Dazu sollte man immer den Jahresverlauf im Blick haben. Je nach Verantwortungsbereich können Fehler den Unternehmen teuer zu stehen kommen. Vielleicht führt er sogar zu einem Jobverlust. Wichtig dabei ist, dass der Arbeitnehmer volle Verantwortung dafür übernimmt und zu seinem Fehler steht.

Bei vielen Kündigungen spielt das Verhalten des Chefs eine entscheidende Rolle. Ein Chef ist allerdings auch nur ein Mensch, wie wir. Dafür den Job kündigen? Schwer zu sagen, schließlich kann niemand im Voraus wissen, wie der Nächste wird.

Der Entschluss zur Neuorientierung ist gefallen, nur wo geht es hin? Im ersten Schritt ist es wichtig, die eigenen Werte und Vorlieben herauszufinden. Bei der Wahl können folgende Leitfragen hilfreich sein:

  • Bin ich ein Einzelkämpfer oder liebe ich die Arbeit im Team?
  • Sind mir Strukturen wichtig oder lieber maximale Freiheit?
  • Würde ich mich im neuen Job gerne viele bewegen?
  • Mag ich Abwechslung? 

Die oben genannten Leitfragen können die Neuorientierung erleichtern.

Kindheitsträume aufleben lassen

Als Kind wollte ich gerne an Autos schrauben? Oftmals kann es bei der Neuorientierung sinnvoll sein, in den Kindheitsträumen herumzuwühlen. Ein Beruf, der uns bereits im Kindesalter fasziniert hat, könnte noch immer Aufschluss darüber geben, was uns wichtig ist.

Nur weil der Beruf Polizist damals ein Kindheitstraum war, heißt es nicht, dass es jetzt noch so ist. Allerdings könnte es jetzt ein Beruf sein, der auch etwas damit zu tun hat, anderen Menschen zu helfen. Eine wichtige Frage dabei lautet: Was hat mir damals an diesem Beruf gefallen? Anhand der Werte, die damals wichtig waren, kann man erkennen, welcher Beruf dazu passen könnte. Der Schritt sollte, wie bereits erwähnt, gut durchdacht sein. Es ist ratsam, eventuell einen Beratungstermin bei der Bundesagentur für Arbeit zu vereinbaren, um dort alles in Ruhe mit einem Fachmann zu besprechen.