Geschmeidige Haare
„test“: Repair-Shampoos sorgen für mehr Glanz

27.07.2023 | Stand 21.06.2024, 16:29 Uhr

Frau unter der Dusche - Sollen sie das Haar nicht nur kurzfristig geschmeidiger machen, müssen Repair-Shampoos regelmäßig verwendet werden. Stark geschädigtes Haar kann zudem eine Extra-Pflege wie Conditioner vertragen. - Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Repair-Shampoos einmassieren, einwirken lassen, ausspülen - und schon sind strapazierte Haare wieder geschmeidig? Ob das wirklich klappt, verrät ein Test.

Färben, föhnen, bürsten, UV-Strahlung: All das kann unsere Haare strapazieren - und dafür sorgen, dass sie splissig werden, sich spröde anfühlen und nur schwer kämmen lassen. Repair-Shampoos sollen dann für Besserung und mehr Geschmeidigkeit sorgen. Doch lohnen sich die Reparaturmittel für die Haare?

Die Stiftung Warentest hat 17 Shampoos für geschädigtes Haar unter die Lupe genommen („test“ - Ausgabe 8/23). Ihre Antwort: „Ja“. Auch wenn sie geschädigte Haare nicht dauerhaft reparieren, so verbesserten die meisten Repair-Shampoos den Testern zufolge doch zeitweise die Haareigenschaften.

Neun von ihnen erhalten das Test-Urteil „gut“, darunter auch drei von insgesamt fünf festen Shampoos im Test. Die übrigen schneiden „befriedigend“ ab.

Wenig Shampoo, wenig Wasser

„Alle erreichen, dass die Haare nach dem Waschen glänzen und wenig fliegen“, so die Tester. Dass sie leicht kämmbar und geschmeidig werden, schaffe dagegen nicht jedes Produkt. Vor allem die - vergleichsweise preisgünstigen - Drogeriemarken hinken demnach bei den Pflegeeigenschaften hinterher. Auch zwei der festen Shampoos erhielten in diesem Punkt allerdings nur ein „befriedigend“.

Abzüge im Testurteil gab es außerdem für Shampoos, die sich schlecht im Haar verteilen lassen und für Verpackungen, die nicht recycelt werden können.

Gut zu wissen: Für die Umwelt sind die geprüften festen Shampoos den Testern zufolge zwar schonender als die flüssigen Produkte. Sie kommen allesamt ohne schwer abbaubare Stoffe aus. Von den flüssigen Shampoos im Test sind es weniger als die Hälfte. Die größte Umweltbelastung entstehe beim Haarewaschen jedoch durch die Wassererwärmung und den Wasserverbrauch.

Ein Tipp der Tester lautet daher: Wenig Shampoo nutzen, Hahn zwischendurch zudrehen, warm statt heiß spülen. Das verbessere die Ökobilanz.

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