Zahlungsmethoden unter der Lupe – so zahlt man sicher im Internet

13.01.2022
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Das sollten Verbraucher über die beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet wissen.

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Zahlungsmethoden unter der Lupe – so zahlt man sicher im Internet

Der Online-Handel boomt. Dieser Trend zeichnet sich schon seit Jahren ab. Seit Beginn der Pandemie stieg der Anteil von E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz aber noch einmal deutlich stärker an als in den Jahren zuvor. Bei all den Vorteilen, die der Online-Handel für Verbraucher bietet, lauern aber auch Risiken. Diese Risiken ergeben sich vor allem bei der Abwicklung von Zahlungen im Internet. Dieser Artikel soll einen Überblick über gängige Zahlungsmethoden im Internet sowie über deren Vor- und Nachteile bieten.

Die beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet

Je beliebter Online Shopping bei Verbrauchern wird, desto mehr Zahlungsmethoden bieten gute Händler an. Dabei stehen verschiedene Faktoren im Fokus: Händler wünschen sich Verlässlichkeit und bevorzugen deshalb Sofortzahlungen. Verbraucher wünschen sich optimalen Käuferschutz. Dabei soll natürlich alles so unkompliziert wie möglich funktionieren. Ein Faktor, der sowohl bei Händlern als auch bei Verbrauchern im Vordergrund steht, ist die Sicherheit der Zahlungsabwicklung.

Kauf auf Rechnung sowie die Zahlung mit Kreditkarte (Visa oder Master), Giro Pay, Sofortüberweisung oder die Zahlung über Drittanbieter sind derzeit besonders beliebt.

 Die paysafecard – Barzahlung im Internet?

Die paysafecard ist bei vielen Verbrauchern noch unbekannt, fand sie ihre Anwendung doch bisher hauptsächlich im Online-Glücksspiel und im E-Gaming-Bereich. Mittlerweile nehmen aber immer mehr Online-Shops die paysafecard als elektronisches Zahlungsmittel auf. Bei der paysafecard handelt es sich um eine Prepaid Wertkarte, die man mit einem Guthaben zwischen 5€ und 100€ aufladen kann. Erwerben kann man die paysafe Wertkarte in einigen Filialen der Post sowie in teilnehmenden Tankstellen. Viele Verbraucher bevorzugen jedoch den Kauf im Internet, wo man unter anderem bei Terd paysafecard kaufen kann.

Der größte Vorteil der paysafecard ist der Sicherheitsaspekt: Weil beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten angegeben werden, sondern nur die 16-stellige PIN, sinkt das Risiko auf Phishing- oder Hackingangriffe deutlich. Zudem schützt die paysafecard Nutzer vor einer Überschuldung, da lediglich das auf der Karte vorhandene Guthaben genutzt werden kann. Das macht die paysafecard auch zur beliebten Zahlungsmethode für Kinder und Jugendliche, die im Internet beispielsweise selbstständig Musik oder Spiele erwerben können sollen.

Nachteilhaft wirkt sich die Tatsache aus, dass eine paysafecard nur so lange genutzt werden kann, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Für neues Guthaben muss man dann eine neue Karte erwerben. Dabei sollten Verbraucher aber im Hinterkopf behalten, dass dieses Einweg-Prinzip maßgeblich zum hohen Sicherheitsmaß der paysafecard beiträgt.

 Kauf auf Rechnung – seit Jeher der Klassiker

Schon als die ersten Versandhäuser – damals noch mit Katalog und ohne Internet – den Fernabsatz anfingen, war der Rechnungskauf die gängige Bezahlmethode. Man ordert Artikel, erhält diese und hat dann einige Tage oder Wochen Zeit, um die Rechnung zu begleichen.

Verbraucher lieben diese Zahlungsweise, weil dabei nur Ware bezahlt wird, die auch wirklich angekommen ist und behalten wird. Für Versandhändler ergibt sich aber genau daraus ein Problem: Zahlen Kunden ihre Rechnungen nicht pünktlich, kann das zu Liquiditätsproblemen führen. Für Verbraucher kann das Bestellen von Ware auf Rechnung außerdem zum Problem werden, wenn sie den Überblick über ihre Bestellungen verlieren.

 Kreditkartenzahlung – unkompliziert und schnell

Kreditkarten wie die Visa oder Mastercard sind aus dem Online-Handel nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen eine sofortige Abwicklung der Zahlung, ohne dass Verbraucher direkt Einbußen auf ihrem Bankkonto erleben. Durch die Zahlung mit Kreditkarte nimmt man nämlich einen Kredit bei der Bank in Anspruch, bei der man die Kreditkarte nutzt. Das kann sich nachteilig auswirken, wenn man den Überblick über seine Ausgaben verliert.

Aufgrund moderner Verschlüsselungen und Zwei-Faktor-Authentifizierungen gilt die Zahlung mit Kreditkarte heute als sehr sicher. Verbraucher sollten sich jedoch darüber bewusst sein, dass die Eingabe von Kreditkartendaten auf ungesicherten Seiten dennoch zum Risiko werden kann.

 Externe Zahlungsdienstleister – Daten zentral verwalten

Drittanbieter wie Klarna, Sofortüberweisung oder PayPal gehören schon lange zum Standardprogramm im Online-Handel. Dabei müssen Verbraucher ihre Zahlungsinformationen nicht direkt auf der Seite des Online-Shops angeben, sondern lassen sich sicher zur Seite des Zahlungsdienstleisters weiterleiten, wo die Zahlung dann abgewickelt wird.

Diese Variante ist schnell und unkompliziert. Theoretisch sind auch hierbei Sicherheitslücken an den Schnittstellen bei der Weiterleitung denkbar, in seriösen Online-Shops allerdings meist unwahrscheinlich