Tipps und Tricks zum Strom sparen!

15.12.2021
−Foto: https://pixabay.com/de/photos/stromkosten-strom-sparen-533818/

Tipps zum Strom sparen: Stromverbrauch hängt von mehreren Faktoren ab✔️ Die Stromfresser im Haushalt✔️ Ökostrom✔️ Effizientere Geräte✔️ Kein Strom zum Heizen✔️

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Tipps und Tricks zum Strom sparen

Wenn Sie in Ihrem eigenen zu Hause Strom sparen möchten, dann sollten sich zunächst einmal die Geräte identifizieren, die am meisten Energie verbrauchen. Was Sie darüber hinaus noch tun können, um Ihren Stromverbrauch zu senken, das möchten wir Ihnen in diesem Beitrag verraten.

Der Stromverbrauch hängt von mehreren Faktoren ab

Der Stromverbrauch in einem Haus oder einer Wohnung hängt von mehreren Faktoren ab, die wir im Folgenden kompakt für Sie zusammengefasst haben.

Größe des Wohnraums: Die Größe eines Hauses hat immer auch Einfluss auf die Höhe der Stromrechnung. Wer dagegen in einem Mehrfamilienhaus wohnt, der findet die Stromkosten auf der Abrechnung der Heizkosten und nicht auf der Stromrechnung.

  • Warmwasser Aufbereitung: Wird das verbrauchte Warmwasser mithilfe von Strom erhitzt, so erhöht diese den Verbrauch äußerst stark. Laut Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums wird das Warmwasser in etwa 13 % aller Haushalte mithilfe eines elektrischen Heizstabs oder Durchlauferhitzers.
  • Personenzahl: Je mehr Personen in einem Haus oder einer Wohnung leben, umso mehr Strom wird dort in der Regel auch benötigt. So braucht man für einen Vier-Personen-Haushalt beispielsweise einen deutlich größeren Kühlschrank als in einem zwei Personenhaushalt.
  • Gerätezahl: Selbstverständlich wird der Stromverbrauch auch durch die Anzahl an Geräten bestimmt. Denn je mehr Computer, Fernseher oder Telefone vorhanden sind und regelmäßig genutzt werden, umso höher fällt in der Folge auch die Stromrechnung aus.   

Was sind die Stromfresser im Haushalt?

Große Elektrogeräte wie der Kühlschrank, der Herd, die Waschmaschine, die Spülmaschine oder der Wäschetrockner verursachen einen großen Teil des Stromverbrauchs.

Das bedeutet allerdings keineswegs, dass nicht auch kleine Geräte wie der Föhn, der Wasserkocher, der Laptop oder die Kaffeemaschine ebenfalls viel Strom verbrauchen können. 

Allerdings ist die Leistung nur einer der Gründe, die zu einem hohen Stromverbrauch führen, doch auch die Nutzungsdauer beeinflusst diesen.

So spart man Strom und Geld

Nachdem Sie die Stromfresser in Ihrem zu Hause erst einmal identifiziert haben, gibt es mehrere Möglichkeiten, um den Stromverbrauch dauerhaft zu senken.

Ökostrom

Durch einen Wechsel in einen Ökostrom-Tarif tragen Sie aktiv zum Klimaschutz bei. Dabei ändert sich an dem Strom, der bei Ihnen zu Hause aus der Steckdose kommt, rein gar nichts, doch dieser wird auf andere Weise erzeigt. Ökostrom wird nämlich ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen und ein solcher Ökostrom-Tarif ist häufig nicht einmal teurer als ein herkömmlicher Tarif.

Sofern Sie mit dem Gedanken an einen Wechsel in einen Ökostrom-Tarif spielen, dann sollten Sie zunächst sämtliche Stromanbieter mit Prämie im Vergleich gegenüberstellen und sich für den Anbieter entscheiden, der Ihren Vorstellungen am meisten entspricht.

Effizientere Geräte

Bei dem Kauf neuer Geräte sollten Sie sich immer für möglichst effiziente Geräte entscheiden. Um solche Geräte zu finden, brauchen Sie lediglich einen Blick auf das EU-Effizienzlabel zu werfen. Dieses finden Sie in der Regel zusammen mit Angaben zu dem jährlichen Stromverbrauch auf einem Etikett an dem jeweiligen Gerät. Zwar ist der Kauf neuer Geräte eine teure Angelegenheit, doch die Betriebskosten alter Geräte mit einem hohen Verbrauch summieren sich mit der Zeit ebenso. Darum lohnt sich der Kauf eines stromsparenden Geräts zumeist bereits nach einem Jahr aus.

Kein Strom zum Heizen

Wird das Warmwasser in einem Haus elektrisch erwärmt, kann diese ziemlich teuer werden. Darum entstehen durch einen elektrischen Durchlauferhitzer, der gerade einmal fünf Minuten am Tag läuft, Stromkosten in Höhe von etwa 180 Euro jährlich.

Ist ein Wechsel des Durchlauferhitzers nicht möglich, so sollte die Temperatur über einen Regler zumindest so eingestellt werden, wie warm man sein Wasser gerade haben möchte. Und sofern der Durchlauferhitzer einen Speicher besitzt, sollte dieser ausgeschaltet werden, sofern innerhalb der nächsten Stunden kein warmes Wasser benötigt wird.

Noch deutlich mehr Strom wird verbraucht, sofern neben dem Wasser auch die Wohnräume elektrisch beheizt werden, da eine Nachtspeicherheizung ziemlich teuer ist. Nutzt man dagegen einen mobilen Heizkörper oder einen Wärmestrahler, dann sollte dieser möglichst selten verwendet werden.

Kleinere Maßnahmen zum Strom Sparen

Auch durch eine Veränderung der eigenen Verhaltensweisen können Sie eine ganze Menge Strom sparen. Die folgenden Tipps tragen im besten Fall dazu bei, Ihre Stromrechnung ein wenig zu senken:

  • Wer mit einem Deckel kocht, der kann den Energieverbrauch auf diese Weise um zwei Drittel senken. Und auch den Herd kurz vor dem Ende des Garens oder Bratens auszuschalten, kann mit der Zeit eine Menge Strom sparen.
  • Wer mit einem Deckel kocht, der kann den Energieverbrauch auf diese Weise um zwei Drittel senken. Und auch den Herd kurz vor dem Ende des Garens oder Bratens auszuschalten, kann mit der Zeit eine Menge Strom sparen.
  • Durch die Nutzung eines Geschirrspülers spart man etwa 50 Prozent Strom und 30 Prozent Wasser.
  • Sofern Sie bei Backen die Umluft-Funktion Ihres Backofens nutzen, sparen sie etwa 15 Prozent Energie und wer den Ofen nicht vorheizt, kann noch einmal etwa 8 Prozent Strom einsparen.
  • Leicht schmutzige Wäsche bei 30 °C statt bei 60 °C zu waschen spart 70 % der Stromkosten und sofern Ihre Waschmaschine über ein Eco-Programm verfügt, können Sie noch ein wenig mehr sparen.